Spüre jeden Schritt bei dieser Tokyo Sumo-Stall-Tour: Schau dem intensiven Morgen-Training von bequemen Stühlen aus zu, probiere selbst ein Match gegen einen echten Ringer und teile danach herzhaften Chanko Nabe bei Geschichten und Lachen. Inklusive Abholungshinweisen und englischsprachigem Guide, der alles persönlich macht – du gehst mit neuem Respekt für Sumo (und vielleicht müden Beinen) nach Hause.
Das Erste, was mir auffiel, war das dumpfe Poltern – wie ein tiefer Trommelschlag –, als zwei Sumo-Ringer direkt vor uns aufeinanderprallten. So nah dran hatte ich nicht gerechnet. Unsere Guide Emi lächelte nur und reichte uns kleine Handtücher (anscheinend wird es da drin ziemlich warm). Wir waren früh morgens aus Tokyo losgefahren für diese Sumo-Stall-Tour, aber ehrlich gesagt vergaß ich sofort meine Müdigkeit, sobald wir drin waren. Der Geruch war eine Mischung aus Schweiß und etwas Herzhaftem, das irgendwo vor sich hin köchelte – ich vermutete sofort Chanko Nabe, noch bevor es jemand aussprach. Es hat etwas Faszinierendes, diese riesigen Männer um 8 Uhr morgens so konzentriert in Bewegung zu sehen – da sitzt man automatisch aufrechter.
Emi erklärte all die kleinen Rituale – das Salzwerfen, das Verbeugen – und beantwortete jede unserer Fragen geduldig. Einmal zeigte sie auf einen jüngeren Ringer, der in der Ecke alleine seine Fußarbeit übte; er war erst seit ein paar Monaten im Asahiyama-Beya. Im Fernsehen wirkt Sumo oft langsam, aber live? Es ist laut, schnell und man spürt jeden Schritt durch den Boden. Apropos Sitze: Ich war dankbar für die Stühle (meine Knie hätten den Boden gehasst). Während des Trainings vibrierte plötzlich jemandes Handy – alle erstarrten für einen Moment, so ein winziger, unplanbarer Augenblick.
Nach dem Training durften wir sogar in den Ring steigen. Ich versuchte ihre Haltung nachzumachen – Knie gebeugt, Arme weit – aber als ich gegen einen der Ringer antreten sollte, musste ich einfach lachen (er war sehr nett und hat mich nicht plattgemacht). Danach machten wir Fotos zusammen; mein Shirt klebte vor Aufregung oder vielleicht wegen der Luftfeuchtigkeit am Rücken. Zum Mittagessen gab es Chanko Nabe an einem großen Tisch mit allen, auch den Ringern. Die Brühe schmeckte viel kräftiger als erwartet – vielleicht lag das an der ganzen Energie, die noch in der Luft hing? Jemand fragte, ob sie das jeden Tag essen können ohne es satt zu haben; ein Ringer zuckte nur mit den Schultern und lächelte, als hätte er diese Frage schon hundertmal gehört.
Ich denke immer wieder daran, wie offen alle waren – besonders beim Q&A während des Essens. Sie beantworteten Fragen zu Ernährung, Alltag und sogar, was sie von zuhause vermissen (einer vermisst das Curry seiner Mutter). Man kann kaum beschreiben, wie es ist, Sumo so nah zu erleben, bis man selbst da war. Wer neugierig auf Sumo in Tokyo ist oder etwas Echtes sucht statt nur ein Ticket im Stadion, sollte früh aufstehen – auch wenn die eigenen Ringkünste eher fragwürdig sind.
Treffpunkt ist um 7:45 Uhr in Tokyo, dann fährst du mit zwei Zügen: 19 Minuten bis Matsudo Station und weitere 15 Minuten bis Kunugiyama Station.
Ja, die Transportmittel sind rollstuhlgerecht, und für Babys sind Kinderwagen oder Buggy erlaubt.
Ja, am Ende der Trainingseinheit ist Fotografieren erlaubt.
Ja, du darfst in den Ring steigen und dich in einem Mitmach-Match gegen einen echten Ringer messen.
Ja, das Mittagessen ist dabei – ein traditioneller Chanko Nabe Eintopf, den du mit den Ringern teilst. Vegetarische Option bei Voranmeldung drei Tage vorher möglich.
Ja, ein englischsprachiger Guide erklärt die Rituale und beantwortet während der ganzen Tour deine Fragen.
Der Treffpunkt ist um 7:45 Uhr in Tokyo; genaue Details findest du in deiner Buchungsbestätigung.
Ja, Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen, aber Kinder sind willkommen; die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, außer bei Rücken- oder Herzproblemen.
Dein Tag startet früh in Tokyo mit klaren Abholhinweisen, danach geht’s mit dem Zug zum Asahiyama-Beya-Stall nahe Matsudo und Kunugiyama Station. Du sitzt bequem auf Stühlen während des Live-Sumo-Trainings (mit vielen Gelegenheiten für Fragen), erlebst ein Mitmach-Match im Ring, machst unvergessliche Fotos nach dem Training und genießt einen herzhaften Chanko Nabe Eintopf am Tisch mit echten Ringern – vegetarische Variante auf Anfrage drei Tage vorher. Alles begleitet von einem englischsprachigen lokalen Experten, der entspannt und informativ durch den Tag führt.


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