Zieh einen echten Kimono an, begleitet von freundlichen Einheimischen, und tauch ein in eine ruhige Teezeremonie mit Matcha in Kyoto. Genieße saisonale Wagashi-Süßigkeiten aus einem traditionsreichen Laden und probiere dich bei Wunsch an japanischer Kalligrafie. Kleine Gruppen und liebevolle Anleitung machen das Erlebnis besonders authentisch.
Kaum hatte ich den ersten Kimono-Layer umgelegt, lachte Yuki-san leise und richtete alles für mich – anscheinend gibt es da einen Trick, den ich definitiv nicht drauf hatte. Im Raum von Oritzuruya herrschte eine ruhige, aber entspannte Atmosphäre, mit weichen Tatami unter den Füßen und dem zarten Duft von geröstetem Grüntee in der Luft. Gerade waren wir von der belebten Nishiki-Straße hereingekommen, und plötzlich schien die Zeit langsamer zu laufen. Mein Haar steckte eine Mitarbeiterin hoch, während sie ganz entspannt von ihrem Lieblingssüßigkeitenladen erzählte, als wären wir alte Freundinnen. So fühlte ich mich gar nicht mehr so fremd in meinem geliehenen Seidenkimono.
Unsere Begleiterin erklärte jeden Schritt der Teezeremonie – nicht nur, wie man den Chasen schlägt, sondern auch warum. Sie bewegte sich so leise, dass ich fast ihre Gesten verpasste. Als ich an der Reihe war, meinen Matcha zuzubereiten, versuchte ich ihren Rhythmus nachzuahmen, verschüttete aber ein bisschen (sie lächelte trotzdem). Die Wagashi-Süßigkeiten kamen von Koufukudo – 156 Jahre alt, erzählte sie – und schmeckten wie Frühling: zart, nicht zu süß, fast blumig. Wenn ich heute Mochi sehe, denke ich noch immer an diese besondere Textur.
Die optionale Kalligrafie-Stunde überraschte mich; ich dachte, meine Pinselstriche würden hoffnungslos aussehen, doch unsere Lehrerin nickte nur und sagte „gute Energie“, obwohl meine Kanji noch wackelig waren. Es hat etwas Beruhigendes, mit den Händen etwas zu schaffen, während alle anderen ebenfalls konzentriert sind. Langsam verließen wir den Raum, immer noch im Kimono, und kicherten, als wir versuchten, draußen nicht über die Stufen zu stolpern. Nach diesem Erlebnis fühlte sich Kyoto irgendwie sanfter an.
Das Erlebnis dauert normalerweise etwa 1,5 bis 2 Stunden, inklusive Ankleiden und Aktivitäten.
Ja, für Frauen ist ein einfaches Haarstyling beim Ankleiden mit dabei.
Ja, das Personal und die Guides sind es gewohnt, internationale Gäste auf Englisch zu betreuen.
Ja, während der Matcha-Verkostung gibt es Wagashi von Koufukudo.
Die Kalligrafie-Stunde ist optional und kann bei Interesse dazugebucht werden.
Die Gruppe ist auf maximal zehn Teilnehmer begrenzt, für ein persönliches Erlebnis.
Im Oritzuruya, ganz in der Nähe des Nishiki-Markts im Herzen Kyotos.
Du brauchst keine eigene Kleidung mitzubringen, alle Kimono-Teile werden vor Ort gestellt.
Dein Tag umfasst die Auswahl aus über 200 Kimono-Designs, kostenloses einfaches Haarstyling für Frauen, alle Utensilien und Zutaten für die Matcha-Zubereitung, Eintritt in den Zeremonieraum von Oritzuruya nahe dem Nishiki-Markt, saisonale Wagashi-Süßigkeiten von der Konditorei Koufukudo, eine optionale Kalligrafie-Stunde mit Material, sowie liebevolle Anleitung durch lizenzierte lokale Guides während des gesamten Erlebnisses.
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