Wähle zuerst dein Lieblingsholz aus zwölf Sorten, bevor du in einem gemütlichen Studio in Kyoto deine eigenen Essstäbchen formst und schleifst. Mit liebevoller Unterstützung eines lokalen Guides lernst du japanische Tischsitten kennen und nimmst dein handgemachtes Set als besonderes Andenken mit nach Hause. Entspannt, praktisch und voller kleiner Überraschungen.
Als Erstes fiel mir der zarte Holzduft auf – leicht süßlich, fast wie der Geruch alter Zederschränke zu Hause, aber viel feiner. Wir waren gerade in das kleine Atelier über einem Laden in Arashiyama gegangen, und ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ich mich so schwer mit der Holzwahl tue. Zwölf verschiedene Sorten lagen auf einem Tuch ausgebreitet, jede mit eigener Farbe und Haptik. Unsere Gastgeberin Yuki grinste, als ich beim Hinoki zögerte – das mag ihre Großmutter am liebsten, weil es „nach frischem Regen riecht“. Genau deshalb habe ich mich auch dafür entschieden. Das Licht, das durch das Fenster fiel, war weich und leicht golden; draußen hörte man jemanden die Blätter auf der Straße zusammenkehren.
Yuki erzählte uns viel über Essstäbchen – wie jede Familie ihre eigenen hat, warum man sie nicht senkrecht in den Reis steckt (Unglück) und warum hier so viel Wert auf die Holzmaserung gelegt wird. Sie sprach Englisch, schlüpfte aber manchmal ins Japanische, wenn sie besonders begeistert war. Das Schleifen war überraschend beruhigend. Meine Hände wurden staubig und warm vom Reiben des Holzes. Zwischendurch sahen meine Stäbchen etwas schief aus, doch Yuki lachte nur und sagte „wabi-sabi“ – Perfektion ist nicht alles. Am Ende wickelte sie alle fertigen Sets in Papier und machte oben einen kleinen Knoten; meine sah zwar krumm aus, aber irgendwie gefiel mir das.
Ich ging mit meinem eigenen Paar (das immer noch nach Regen riecht) nach Hause und war irgendwie stolz auf diese zwei Stäbchen, die ich selbst gemacht hatte. Auf dem Weg zurück zum Fluss dachte ich daran, wie etwas so Kleines so persönlich sein kann – und dass ich jedes Mal, wenn ich sie jetzt benutze, an diesen Morgen in Arashiyama und Yukis Lachen auf der Treppe denken werde.
Ja, der Workshop richtet sich an Anfänger und neugierige Reisende – Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Ja, Familien mit Kindern sind willkommen; Babys können während der Aktivität im Kinderwagen bleiben.
Du hast die Wahl aus über 12 Holzarten, drei davon sind kostenlos inklusive.
Die Aktivität ist barrierefrei, befindet sich aber im zweiten Stock ohne Aufzug.
Ja, du nimmst dein individuell gestaltetes Set am Ende schön verpackt mit nach Hause.
Ja, das Team begleitet dich während der gesamten Zeit auf fließendem Englisch.
Das Studio liegt im Arashiyama-Viertel von Kyoto, über einem kleinen lokalen Laden.
In deiner Session sind alle Werkzeuge und Materialien enthalten, um deine eigenen Essstäbchen herzustellen, sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung von einem englischsprachigen lokalen Gastgeber. Außerdem kannst du aus über 12 Holzarten wählen (drei davon kostenlos). Am Ende bekommst du dein handgemachtes Set liebevoll verpackt als einzigartiges Souvenir – und vielleicht auch ein paar neue Geschichten dazu.


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