Du wanderst den Nakasendo-Weg von Magome nach Tsumago durch Wald und an Wasserfällen vorbei, machst Halt für ein traditionelles Mittagessen und besuchst das Waki-honjin Okuya Museum in Tsumago. Dein englischsprachiger Guide kümmert sich um Route, Zeitplan und Eintritte. Der Bus bringt dich um 9 Uhr zum Start und am Ende zum Bahnhof Nagiso. Gute Kondition und ein ganzer Tag mit sechs bis sieben Stunden Gehzeit inklusive Pausen sind nötig.
Die Hände umklammern den Wanderstock, der Pfad verengt sich zwischen Bäumen, steinerne Mauern erheben sich links und rechts – so fühlt sich der Nakasendo-Weg an, noch bevor die Tour richtig beginnt. Um 9 Uhr triffst du deinen Guide am Bahnhof Nakatsugawa, fährst mit dem Bus nach Magome-Juku und betrittst ein Poststädtchen, das an einem Berghang auf 600 Metern liegt. Hier zogen einst Samurai auf dem Weg nach Edo – dem heutigen Tokio – vorbei. Die Häuser lehnen sich an steinerne Fundamente, weil der Hang zu steil ist, um anders zu bauen. Von hier oben blickst du auf den Mt. Ena, einen der 100 berühmtesten Berge Japans, und das Tal breitet sich so aus, dass du sofort verstehst, warum Reisende hier Rast machten.
Die Wanderung führt dich den Nakasendo-Weg hinab, durch dichten Wald und vorbei an einem Wasserfall, der sich in zwei teilt – Odaki und Medaki, die männlichen und weiblichen Wasserfälle, an denen sich Reisende seit Jahrhunderten erfrischen. Dein Guide zeigt dir, wie sich die Landschaft verändert: wie der Wald sich öffnet, die Wassergeräusche, die besondere Stille eines Bergpfads, der seit dem 17. Jahrhundert unverändert geblieben ist. Zu Fuß durch das Kiso-Tal zu gehen, lässt dich erst richtig spüren, wie lang die Strecke zwischen den Dörfern wirklich war. Gegen Mittag gibt es eine Pause mit traditionellem japanischem Mittagessen aus regionalen Spezialitäten – ein Essen, das die Wanderung mit dem Ort verbindet, statt nur vorbeizuziehen.
Am Ende des Weges taucht Tsumago-Juku auf – der Grund, warum viele hierherkommen. Ein Dorf, das aussieht, als sei die Zeit im 18. Jahrhundert stehen geblieben. Straßen mit restaurierten Gasthäusern und Kaufmannshäusern, Holzhäuser mit Läden, alles als wichtiges Kulturerbe geschützt und ein lebendiges Museum, weil hier noch Menschen wohnen und arbeiten. Du besuchst das Waki-honjin Okuya, ein 1877 aus japanischer Zypresse gebautes Haus, in dem Kaiser Meiji 1880 übernachtete. Heute ist es ein Museum, das dir zeigt, wie Reisende damals auf dem Nakasendo lebten. Mit Artefakten und Filmen erfährst du, welche Bedeutung die Straße für Japans Geschichte hatte. Danach bringt dich dein Guide zum Bahnhof Nagiso, wo der Tag endet.
Das ist eine Ganztagestour, die Kondition verlangt – kein gemütlicher Spaziergang. Der Weg hat Höhenunterschiede, das Tempo ist gleichmäßig, und der Guide sorgt dafür, dass die Gruppe vorankommt. Bei Rückenproblemen, Schwangerschaft oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die Tour nicht zu empfehlen. Wer fit ist, erlebt eine der historisch bedeutendsten Routen Japans zu Fuß, mit einem Experten, der sich in den Dörfern und ihrer Geschichte auskennt – und muss sich weder um Transport noch Eintritte kümmern.
Dein Tag beginnt mit der Abholung am Bahnhof Nakatsugawa um 9 Uhr, Busfahrt nach Magome-Juku, englischsprachiger Guide für die gesamte Wanderung, Eintritt zu Magome-Aussichtspunkt und Museen in Tsumago inklusive Waki-honjin Okuya, traditionelles japanisches Mittagessen mit regionalen Spezialitäten sowie Rückfahrt per Bus vom Bahnhof Nagiso am Tagesende.
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Ist das etwas für dich?Buche diese Tour, wenn du fit bist und eine der historisch bedeutendsten Routen Japans mit einem Kenner der Dörfer und Geschichte erleben möchtest, ohne dich um Wegführung, Eintritte oder Busfahrpläne kümmern zu müssen – Guide und Zeitplan übernehmen das für dich.
Kiso-Tal: Nakasendo-Wanderung von Magome nach Tsumago
7 h · JA · EN
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