Auf dieser selbstgeführten Radtour radelst du von Pisas lebhaften Straßen bis zur frischen Brise an der Marina di Pisa – mit Badepausen an der Bocca d’Arno, frischem frittiertem Fisch an den Fischerhütten und echtem italienischem Gelato am Hafen. Jeder Moment fühlt sich entspannt und authentisch an – nur du, dein Rad und die salzige Luft.
Wir haben unsere Fahrräder direkt in Pisa abgeholt und sind losgerollt, noch bevor ich meinen ersten Kaffee ausgetrunken hatte – nicht mein übliches Tempo, aber irgendwie passte es perfekt, während die Stadt langsam erwachte. Der Radweg, den hier alle „Trammino“ nennen, startet gleich außerhalb der Innenstadt. Er ist flach und gut ausgebaut, man muss kein Profi sein. Ich erinnere mich an den Duft von Kiefern, als wir in den langen Waldabschnitt fuhren – erdig und fast süßlich. Ein paar Einheimische grüßten uns beim Vorbeifahren; ein älterer Herr hatte einen Korb voller Brot und etwas in Zeitungspapier eingewickelt. Wahrscheinlich sein Mittagessen.
Die Strecke führt durch eine überraschend schöne Landschaft – im Frühsommer blühen Wildblumen auf den Feldern, und plötzlich steht man an der Bocca d’Arno, wo hölzerne Fischerhütten auf Stelzen über dem Wasser thronen. Unser „Guide“ war eigentlich eine App mit freundlicher Stimme, die uns von den „retoni“ erzählte, den riesigen Netzen, die von den Plattformen hängen. Ich habe versucht, das Wort laut auszusprechen, und ein paar Kinder in der Nähe kicherten – verständlich, das italienische R ist echt knifflig. Wir haben hier eine Weile zugeschaut, wie Fischer ihren Fang einholten. In der Luft lag eine salzige Brise gemischt mit dem Duft von frittiertem Essen aus einer kleinen Bude nebenan.
Danach war es nur noch ein kurzer Schlenker bis zur Marina di Pisa. Das Meer glänzte fast silbern in der Mittagssonne – wir lehnten die Räder an einen Zaun und sind für eine schnelle Abkühlung ins Wasser gegangen. Ehrlich gesagt war es beim ersten Kontakt ganz schön kalt, aber nach fünf Minuten merkt man es kaum noch. Zum Mittag gab’s frittierte Calamari direkt aus Papiertüten; meine Hände rochen danach stundenlang nach Zitrone und Salz. Zum Abschluss gab’s noch ein Eis (Haselnuss für mich), während wir auf sonnengewärmten Steinen saßen und die Boote beobachteten, die langsam vorbeizogen.
Ich denke immer wieder an diesen Abschnitt, wo alles still wird, bis auf das Geräusch der Reifen auf dem Kies und das entfernte Zwitschern der Vögel. Keine spektakuläre Kulisse, aber es geht unter die Haut – vielleicht weil keine Menschenmassen da sind und keine großen Schilder einem sagen, was man fühlen soll. Nur du, dein Rad und diese seltsam friedliche Straße zwischen Stadt und Meer.
Ja, die Strecke ist sicher und flach – perfekt für Familien oder alle, die gemütlich mittlere Strecken radeln wollen.
Je nach Pausen und Tempo braucht man für eine Strecke etwa 1 bis 2 Stunden.
E-Bikes stehen nicht für Personen unter 145 cm zur Verfügung; Standardräder sind inklusive.
Fahrräder werden gestellt; ob Helme dabei sind, sollte man vorab prüfen oder den eigenen mitbringen.
Die Tour ist selbstgeführt, mit einer App, die Geschichten und Wegbeschreibungen liefert.
Ja, an mehreren Stellen entlang der Marina di Pisa kann man ins Wasser springen.
Bitte Ausweis oder Reisepass sowie eine Kreditkarte für die Kaution beim Check-in mitbringen.
Ja, sowohl Start- als auch Zielpunkt sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Tag beinhaltet ein hochwertiges Fahrrad und Zugang zu einer leicht bedienbaren selbstgeführten App voller lokaler Geschichten; bei Bedarf gibt es spezielle Kindersitze. Du bestimmst dein Tempo zwischen Stadt und Meer – vergiss nicht Ausweis oder Reisepass sowie die Kreditkarte für die Kaution beim Check-in, bevor es Richtung Marina di Pisa geht.


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