Erlebe eine 4x4 Tour durch die legendären Marmorsteinbrüche von Carrara mit einem lokalen Guide, der dir Geschichten aus Jahrhunderten des Steinabbaus erzählt. Spüre die Bergluft auf 1.000 Metern, höre von Michelangelos Suche nach perfektem Marmor und genieße zum Abschluss den Lardo di Colonnata in der Stadt – ein Tag voller Abenteuer und Geschmack, den du nicht so schnell vergisst.
Der Treffpunkt ist im Bereich Stadio dei Marmi in Carrara; die genauen Details erhältst du nach der Buchung.
Nein, eine Abholung vom Hotel ist nicht enthalten; der Treffpunkt ist am vereinbarten Ort in Carrara.
Für die Tour kommen komfortable 4x4 Land Rover zum Einsatz, um hoch in die Apuanischen Alpen zu gelangen.
Ein komplettes Mittagessen ist nicht enthalten, aber du bekommst eine Empfehlung, wo du nach der Tour Lardo di Colonnata probieren kannst.
Die Tour wird nicht empfohlen für Personen mit Rückenproblemen, Schwangere oder Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden.
Während der Tour erreichst du eine Höhe von etwa 1.000 Metern in den Apuanischen Alpen.
Ja, der Guide zeigt dir die Stellen, an denen Michelangelo den Marmor für seine Skulpturen wie die Pietà gefunden hat.
Ja, dein Guide gibt dir Tipps, wo du in der Stadt den traditionellen Lardo di Colonnata verkosten kannst.
Dein Tag beinhaltet einen erfahrenen lokalen Guide, der dich während der gesamten Tour durch die Marmorsteinbrüche von Carrara begleitet – bequem im klimatisierten Land Rover. Nach der Erkundung der beeindruckenden Bergwelt und dem Kennenlernen von alten und modernen Abbaumethoden erhältst du eine Empfehlung, wo du den traditionellen Lardo di Colonnata in der Stadt probieren kannst, bevor du ganz entspannt deinen Heimweg antrittst.
Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass ich bei einem Steinbruch nervös werde. Doch in dem Moment, als der Land Rover den letzten Asphalt hinter sich lässt und plötzlich über einen holprigen Schotterweg rumpelt, mit Weinbergen auf der einen Seite und den wilden weißen Felsen auf der anderen, kriegt man schon ein Kribbeln. Unser Guide Matteo lachte, als ich den Griff etwas fester packte – er meinte, selbst Einheimische bekommen hier oben manchmal Gänsehaut. Die Luft roch leicht mineralisch, wie nasser Stein nach Regen (obwohl es trocken war), und ab und zu wehte ein Kräuterduft von den Hügeln herüber. Ich dachte immer wieder daran, wie Michelangelo all den Weg auf sich genommen hat, um seinen Marmor zu holen – stell dir vor, das alles ohne Motor runterzuschaffen.
Der Aufstieg hat etwas Hypnotisches. Man blickt über Carrara und das weit entfernte, glitzernde Meer, doch plötzlich steht man mitten in diesen riesigen weißen Wunden im Berg. Matteo zeigte uns, welche Stellen uralt sind und wo heute noch abgebaut wird – das hat etwas fast Mondartiges, eine eigenartige Schönheit. Er erzählte Geschichten von Steinbrucharbeitern, die hier seit Generationen arbeiten; manche Familien sind noch immer dabei. Die Stille dort oben war so besonders, dass ich einfach für einen Moment schweigen wollte – und das tat ich dann auch.
Später gab er uns eine kleine Notiz mit Wegbeschreibungen (ganz oldschool), wo man in der Stadt den Lardo di Colonnata probieren kann – das ist ein gepökelter Schweinefett-Spezialität, die viel besser schmeckt, als sie klingt. Der Laden war winzig; ich habe wahrscheinlich mein Italienisch verhauen, aber die Frau hinter der Theke lächelte nur und schnitt den Lardo dünn auf. Er schmeckte cremig und salzig, mit einem Hauch Rosmarin – ich denke heute noch an diesen Bissen, wenn ich irgendwo Marmor sehe.
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