Du radelst entspannt durch die Altstadt von Pisa, begleitet von einer einfach zu bedienenden App, die dich vom Schiefen Turm zu versteckter Street Art und Flusskirchen führt. Freu dich auf lustige Momente (und vielleicht ein missglücktes Turm-Foto), lokale Snacks wie Cecina oder Gelato und genug Zeit, um überall stehen zu bleiben, wo es dir gefällt. Diese selbstgeführte Radtour lässt dich Pisas Alltag hautnah erleben – selbst wenn’s nur für ein paar Stunden ist.
Was mir als Erstes im Kopf geblieben ist, ist das morgendliche Gefühl – noch etwas kühl, ein leichter Nebel über den Lungarni-Uferwegen, als ich mein Rad in der Nähe der Altstadt abholte. Der Typ im Laden gab mir eine Handyhalterung und zeigte mir, wie die Audio-Guide-App funktioniert (ehrlich gesagt, hab ich erst mal ein bisschen rumprobiert). Kaum unterwegs, klapperten die Kopfsteinpflaster unter den Reifen und plötzlich öffnete sich Pisa auf ganz unerwartete Weise – kleine Bäckereien mit dem süßen Duft von Reisauflauf, der aus den Türen wehte. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Ich blieb länger als geplant auf der Piazza dei Miracoli stehen. Es ist schon eigenartig, den Schiefen Turm in echt zu sehen – alle machen Witze darüber, aber aus der Nähe lehnt er wirklich mehr, als man denkt. Kinder lagen auf dem Gras, Paare machten die typischen „Turm stützen“-Fotos (ich hab’s auch versucht, und kläglich versagt). Die Audioführung hat mir Details verraten, die ich sonst nie bemerkt hätte – zum Beispiel, dass Galileo einen der Kirchtürme für seine Experimente nutzte. In der Schule hab ich das nie gelernt.
Danach bin ich ein Stück vom Weg abgekommen, um mir das Keith Haring Wandbild bei der Kirche San Antonio anzusehen. Riesig ist das – dreißig Figuren, alle in knalligen Farben und wilden Formen. Ein paar lokale Studenten zeichneten in der Nähe; ein Mädchen lächelte, als sie merkte, dass ich zu lange starrte. Später gönnte ich mir einen Espresso und die Kichererbsen-Fladen „Cecina“ in einem kleinen Laden versteckt hinter der Piazza dei Cavalieri. Knusprige Ränder, innen weich – ich denke noch oft daran zurück.
Die Fahrt am Fluss entlang war ruhiger als gedacht – nur ein paar alte Männer beim Angeln und Jugendliche, die auf den Stufen bei Santa Maria della Spina lachten. Die Sonne kam raus und ließ die gotischen Türme über dem Wasser strahlen. Ehrlich gesagt fühlte sich das Radeln durch Pisa weniger wie Sightseeing an, sondern eher wie ein kurzer Einblick in den Alltag der Stadt. Schwer zu beschreiben, aber es blieb im Kopf.
Du kannst dir so viel Zeit nehmen, wie du möchtest – die Route ist flexibel und die meisten verbringen 2-4 Stunden beim Erkunden.
Nein, ein Hotel-Transfer ist nicht enthalten; der Start ist direkt beim zentralen Fahrradverleih in der Altstadt von Pisa.
Nein, es stehen nur normale Fahrräder für die selbstgeführte Tour zur Verfügung.
Unterwegs kannst du Espresso mit Reisauflauf, handgemachtes Gelato oder die Kichererbsen-Fladen „Cecina“ an empfohlenen Stopps genießen.
Das Mindestalter zum Radfahren liegt bei 10 Jahren; bei Bedarf gibt es auch spezielle Kindersitze.
Im Preis enthalten sind Fahrrad und Handyhalter; ob Helme bereitgestellt werden, solltest du direkt beim Anbieter erfragen.
Du brauchst deinen Ausweis oder Reisepass sowie eine Kreditkarte aus Stoff für die Kaution beim Check-in.
Dein Tag umfasst die Nutzung eines Standardfahrrads mit Handyhalterung, damit du der einfach zu bedienenden Audio-Guide-App folgen kannst, während du Pisas Sehenswürdigkeiten und ruhige Ecken in deinem eigenen Tempo entdeckst. Am Ende gibst du das Rad wieder in der Stadt ab.


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