In Neapel krempelst du die Ärmel hoch, knetest echten Pizzateig, lernst Tricks vom neapolitanischen Koch, probierst selbstgemachte Bruschetta und cremiges Tiramisu und teilst Lachen (und vielleicht Limoncello) am Tisch. Mit Mehl an den Händen und Erinnerungen, die bleiben.
Ganz ehrlich, ich war hauptsächlich wegen des Tiramisus hier. Doch kaum betraten wir die Küche in Neapel, mit Mehlstaub in der Luft und allen dicht gedrängt um den Holztisch, war ich sofort gefesselt. Unser Koch Antonio, der diesen typisch neapolitanischen Witz draufhatte, reichte mir eine Schürze und grinste, als wüsste er, dass ich noch nie Teig geknetet hatte. Er zeigte uns, wie man den Pizzateig drückt und faltet – meine Hände klebten erst überall – und sagte immer wieder „piano, piano“ (langsam), während meine Freundin versuchte, ihren Teig halbwegs rund zu formen. Der Duft von langsam köchelnden Tomaten hinter uns lenkte mich ständig ab.
Wir starteten mit Bruschetta – einfach gehackte Kirschtomaten, Mozzarella, Olivenöl auf dickem Brot – aber irgendwie schmeckte es hier anders. Vielleicht am Olivenöl oder einfach daran, in Neapel zu sein. Das Haupt-Keyword für diese Tour ist definitiv „Neapel Pizza und Tiramisu Kochkurs“, aber ehrlich gesagt fühlte es sich eher wie ein Familienessen als ein Kurs an. Antonio erzählte Geschichten von den Rezepten seiner Großmutter, während wir Mascarpone und in Kaffee getränkte Kekse für das Tiramisu schichteten. Zwischendurch durften wir probieren (ich habe definitiv mehr als einen Löffel gestohlen). Jemand aus einer anderen Gruppe versuchte „savoiardi“ auszusprechen und alle lachten – auch Antonio.
Der Holzofen war heißer als erwartet – Antonio meinte, wenn man es richtig macht, ist die Pizza in 90 Sekunden fertig. Mein Boden war zwar etwas schief, aber goldbraun und schön knusprig, genau wie versprochen. Wir aßen unsere Pizzen gemeinsam an einem langen Tisch mit kalten Getränken (ich wählte Peroni, andere hatten Wein), danach gab’s unser selbstgemachtes Tiramisu und kleine Gläser Limoncello, die nach Sommer im Schnapsglas schmeckten. Es gab diesen Moment, als alle beim Nachtisch plötzlich still wurden – diese Stille denke ich heute noch oft an.
Ja, der Kurs ist familienfreundlich, für Paare, Freunde – auch kleine Kinder können mit Eltern teilnehmen.
Ja, nach dem Kurs genießt du deine selbstgemachte Pizza Margherita und das Tiramisu.
Ja, zum Essen gibt es ein alkoholisches Getränk und zum Nachtisch Limoncello.
Das Menü enthält vegetarische Gerichte wie Bruschetta und Pizza Margherita.
Ja, du erhältst alle Rezepte, um die Gerichte zuhause nachzumachen.
Ja, eine kostenlose Gepäckaufbewahrung ist für Teilnehmer verfügbar.
Die Küche liegt zentral in Neapel, gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Dein Nachmittag beinhaltet alle Zutaten für selbstgemachte Pizza Margherita plus Bruschetta als Vorspeise; praktische Anleitung vom lokalen Koch; Nutzung von Schürzen und Kochmützen; alkoholisches Getränk zum Essen; selbst zubereitetes Tiramisu; Limoncello zum Dessert; kostenlose Gepäckaufbewahrung; sowie gedruckte Rezepte zum Mitnehmen, damit du alles zuhause nachkochen kannst.
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