Du radelst mit einem lokalen Guide von Florenz aus durch Olivenhaine und Weinberge ins Chianti. Auf einem familiengeführten Weingut gibt’s eine Weinprobe und ein klassisches toskanisches Mittagessen mit frischem Käse und hausgemachter Pasta. Zurück in Florenz wartet eine zweite Weinprobe. Freu dich auf echte Geschichten, gutes Essen, viel Spaß und unvergessliche Ausblicke.
Die Tour ist ein ganztägiges Erlebnis mit Start und Ziel in Florenz und mehreren Stopps unterwegs.
Ja, ein traditionelles toskanisches Mittagessen auf einem Weingut ist Teil der Tour, inklusive Weinprobe.
Ja, eine Weinprobe findet auf dem Weingut im Chianti statt, die zweite im CiaoFoodies Hub in Florenz.
Du solltest sicher Fahrrad fahren können; vor der Abfahrt gibt es eine kurze Probefahrt.
Ganztägiger E-Bike-Verleih mit Helm, geführte Tour in kleiner Gruppe, Mittagessen mit Weinprobe auf dem Weingut und eine weitere Weinprobe in Florenz.
Nein, ein Abholservice vom Hotel ist nicht vorgesehen; Treffpunkt ist in Florenz.
Die Touren sind auf maximal zwölf Teilnehmer begrenzt.
Das Mindestalter beträgt 14 Jahre, die Mindestgröße 150 cm.
Dein Tag umfasst den E-Bike-Verleih mit Helm, um die Hügel des Chianti von Florenz aus mit einer kleinen Gruppe und einem erfahrenen lokalen Guide zu erkunden. Unterwegs gibt es Pausen für Fotos und freie Zeit, bevor du ein familiengeführtes Weingut besuchst, wo ein Mittagessen mit Weinprobe auf dich wartet. Nach der Rückkehr nach Florenz gibt’s eine exklusive zweite Weinprobe im CiaoFoodies Hub – alles organisiert, damit du dich einfach aufs Radeln und Genießen konzentrieren kannst.
Was mir als Erstes im Kopf geblieben ist, war das Licht, das auf die Olivenbäume vor Florenz fiel – ein Spiel aus Gold und Grün, während wir den Hügel hinunterrollten. Unser Guide Marco winkte uns, langsamer zu machen – er erzählte immer wieder kleine Geschichten über das Land, zum Beispiel, dass seine Großmutter noch immer Olivenöl von Hand presst. Die E-Bikes fühlten sich schwerer an als gedacht, aber nach den ersten zehn Minuten war die Nervosität weg. In der Luft lag ein zarter Duft von wilden Kräutern – vielleicht Rosmarin? Oder Salbei? Ich kann die beiden nie so richtig auseinanderhalten.
Wir machten Halt in einem winzigen Dorf (leider fällt mir der Name nicht mehr ein), wo ein paar ältere Herren Karten unter einer pergolaartigen Weinlaube spielten. Einer grinste uns an und sagte etwas auf Italienisch, worüber Marco lachen musste – ich habe versucht, es nachzusprechen und wahrscheinlich total verhauen. Die Fahrt durch die Chianti-Hügel war leichter als erwartet; die E-Bikes nehmen dir echt viel Arbeit ab. Überall Weinberge, diese ordentlichen Reihen, die die Hänge rauf und runterlaufen. Zwischendurch hörten wir Kirchenglocken über die Felder schallen. Es fühlte sich an, als würde die Zeit langsamer oder anders verstreichen.
Der Höhepunkt war ein familiengeführtes Weingut, versteckt hinter einer Zypressenallee. Giulia, die dort ihr ganzes Leben verbracht hat, führte uns herum und ließ uns ihren Chianti Classico direkt vom Fass probieren – erdig, leicht pfeffrig, ganz anders als der Supermarktwein daheim. Das Mittagessen war einfach, aber perfekt: Aufschnitt, Käse, der nach Wiese und Sonne schmeckte, Pasta mit Bolognese, bei der ich kurz die Augen schließen musste (ich weiß, klingt dramatisch). Zum Nachtisch gab es einen mandeligen Kuchen – wie der hieß, habe ich vergessen, weil alle plötzlich über Fußball redeten.
Zurück in Florenz, die Beine wackelig, aber glücklich, landeten wir in einem gemütlichen Laden namens CiaoFoodies Hub für eine zweite Weinprobe. Der Stadtlärm kam einem nach der Ruhe auf dem Land plötzlich viel lauter vor. Ich ertappte mich dabei, wie ich mir wünschte, ich könnte dieses langsame Gefühl von vorhin einfangen – die Sonne auf den Armen, das Lachen, das von den Steinmauern im Chianti widerhallte. Wenn du überlegst, einen Tagesausflug von Florenz ins Chianti mit dem E-Bike zu machen… ich denke immer noch an diese Aussicht.
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