Du folgst mit einem lokalen Guide den Weinbergpfaden oberhalb von Riomaggiore, der jede Kurve und Geschichte kennt. Freu dich auf Kräuterrätsel, Gespräche mit Bauern, Mittagessen in Manarola und Zeit am Meer in Monterosso. Diese private Cinque Terre Wanderung ist kein Rennen, sondern echtes Erleben.
Unser Treffpunkt mit Marco, unserem Guide, war direkt am Rand von Riomaggiore – er winkte mit einer Hand und hielt in der anderen seinen Wanderstock. Keine große Gruppe, nur wir und er. Das Erste, was mir auffiel, war der Duft von Rosmarin in der Luft (er zeigte uns überall wilde Kräuter und stellte sogar kleine Rätsel – ich habe kläglich versagt). Wir starteten auf schmalen, steinernen Pfaden, die sich zwischen alten Weinbergen schlängeln; ehrlich gesagt konnte ich spüren, wie viel Arbeit es gewesen sein muss, das alles an so steilen Hängen anzulegen. Marco erzählte von seinem Großvater, der hier Körbe schleppte, lange bevor Touristen überhaupt kamen.
Oben bei Groppo machten wir eine Pause zum Trinken und beobachteten einen Bauern beim Rebschnitt – er nickte uns zu, sagte aber kaum etwas, lächelte nur, als hätte er diese Szene schon tausendmal gesehen. Die Sonne war warm, aber nicht zu heiß, und es herrschte eine Ruhe, nur unterbrochen vom Vogelgezwitscher und dem Knirschen unserer Schuhe auf dem Kies. Marco erzählte, wie eng die Geschichte von Cinque Terre mit Weinbau und harter Arbeit verbunden ist – nicht nur die Postkarten-Dörfer. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so verbunden fühlen würde. Das Stichwort „private Cinque Terre Wanderung“ fiel ganz natürlich, als wir darüber sprachen, wie wenige Menschen diese versteckten Wege mit jemandem begehen, der hier wirklich zuhause ist.
Die Wanderung dauerte etwa vier Stunden (ich verlor die Zeit aus den Augen) und führte hinunter nach Manarola, wo schon das Mittagessen auf uns wartete – frische Sardellen und Brot, das nach Meeresluft schmeckte. Meine Beine waren müde, aber auf eine gute Art. Danach nahmen wir den Zug nach Monterosso; es ist schon witzig, wie schnell man mit dem Zug unterwegs ist, nachdem man stundenlang langsam bergauf gelaufen ist. Der Spaziergang durch den Tunnel in die Altstadt fühlte sich an, als würde man in eine ganz andere Welt eintauchen. Marco blieb bis zum Schluss bei uns – kein Hetzen, kein Verlaufen in der Menge.
Wer nicht viel laufen möchte, kann die Tour auch anpassen – Marco meinte, manche machen stattdessen eine gemütliche Runde. Ich denke immer noch an den Blick von den Hängen über Manarola, als das Licht golden über die Terrassen fiel. Es war nicht perfekt (meine Schuhe wurden staubig, ich bin einmal gestolpert), aber es fühlte sich echt an – für einen Tag gehörten wir hier einfach dazu.
Die Tour dauert etwa 4 Stunden, inklusive Pausen zum Fotografieren und Erklären.
In Manarola gibt es Mittagessen nach der Wanderung, die Kosten dafür sind nicht im Preis enthalten.
Ja, die Tour kann angepasst werden, z. B. mit einer leichteren Wanderung oder einem Spaziergang – einfach bei der Buchung Bescheid sagen.
Die Tour beginnt in Riomaggiore und endet in Monterosso nach Besuchen mehrerer Dörfer.
Wanderstöcke sind verfügbar, falls du einen benutzen möchtest.
Ja, es gibt eine einfache Zugfahrt von Manarola nach Monterosso als Teil des Tages.
Ja, Assistenztiere sind laut Angaben erlaubt.
Eine moderate Fitness ist ideal; bequeme Schuhe mit gutem Grip werden empfohlen.
Dein Tag umfasst flexible Wander- oder Spazierwege, die dein Guide vor Ort anpasst, Nutzung von Wanderstöcken bei Bedarf, Kräuterrätsel entlang der Weinberge, Mittagessen in Manarola nach der Wanderung, eine entspannte Zugfahrt nach Monterosso und einen Spaziergang durch die Altstadt – alles in deinem Tempo, ohne Stress.


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