Erkunde mit einem lokalen Koch den lebhaften Morgenmarkt von Yogyakarta, wähle Gewürze direkt vom Stand, besuche ruhige Reisfelder im Dorf Bantul und koche dann gemeinsam klassische javanische Gerichte in einer echten Hausküche. Freu dich auf Lachen über unperfekte Martabak-Falten und Geschichten hinter jedem Rezept – dazu ein gemeinsames Mittagessen am Familientisch.
Ich gebe zu, ich war nervös, als unser Fahrer kurz nach Sonnenaufgang vor meinem Hotel hielt – vielleicht lag es daran, dass ich „Tumpeng“ vor dem ersten Kaffee kaum aussprechen konnte. Die Straßen von Yogyakarta summten schon, Roller schlängelten sich vorbei, während wir zum Morgenmarkt fuhren. Unsere Reiseleiterin Sari lachte, als ich auf einen Haufen Kurkuma zeigte und „Ingwer“ vermutete. Sie drückte mir ein Stück in die Hand – erdig, fast zitronig – und erklärte, wie es den gelben Reis färbt, den wir später kochen würden. Überall lag dieser Duft in der Luft: eine Mischung aus frittierten Snacks und einer süßen Note, die ich nicht einordnen konnte.
Auf dem Weg ins Dorf Bantul hielten wir an einem Reisfeld. Das hatte ich mir für einen Kochkurs nicht vorgestellt, aber als ich sah, wie ein alter Bauer die matschigen Reihen glatt strich, wurde mir klar, wie viel Arbeit in einer einzigen Schale Reis steckt. Sari erzählte, dass die meisten Familien hier ihren Reis noch selbst anbauen – fast wie ein Ritual. Die Luft war warm und schwer, mein Shirt klebte am Rücken, doch das störte niemanden. Als wir schließlich am Haus ankamen, winkten uns ein paar Frauen herein und reichten Schürzen, die leicht nach Zitronengras dufteten.
Das Kochen selbst war herrlich chaotisch. Wir rieben Kokosnuss (ich habe bestimmt die Hälfte auf den Boden fallen lassen), zerdrückten Galgant für das Hühnchen und falteten Martabak, bis meine Hände klebrig von Ei und Rindfleischfüllung waren. Sari zeigte uns, wie man den gelben Reis zu einem kleinen Berg formt – sie nannte es „Opferstil“, was irgendwie feierlich klang, obwohl ich vor allem Angst hatte, dass er umkippt. Das Mittagessen schmeckte viel intensiver als alles, was ich zu Hause koche – vielleicht lag es an den unbekannten Kräutern oder daran, dass wir alle um diesen niedrigen Holztisch saßen. Jemand schenkte Hibiskustee ein – herb und blumig – und für einen Moment wurde mir bewusst, wie still es plötzlich war, obwohl wir alle redeten.
Manchmal denke ich noch an den Blick über das Reisfeld zurück – wie das Licht auf dem Wasser zwischen den Reihen spielte oder einfach daran, wie präsent alle beim gemeinsamen Kochen waren. Wenn du nach einem Kochkurs in Yogyakarta suchst, der mehr als nur Rezepte bietet, ist dieser Tagesausflug vom Hotel genau das Richtige.
Du bereitest Martabak (gefüllte Pfannkuchen), gelben Tumpeng-Reis, javanisches Hühnchen mit Galgant, karamellisierten Tempeh und Tofu mit Palmzucker, Gudangan (Gemüse mit gedämpfter Kokosnuss) und den süßen Putu Ayu Kuchen zu.
Ja, Abholung und Rückfahrt zu Hotels in Yogyakarta sind im Preis enthalten.
Der praktische Kochteil dauert etwa 3 Stunden, dazu kommen Zeit für den Marktbesuch und die An- und Abreise.
Ja, der Tag beginnt auf einem traditionellen Lebensmittelmarkt, wo du zusammen mit der Reiseleitung frische Zutaten aussuchst.
Ja, das Mittagessen besteht aus allen Gerichten, die du im Kurs zubereitet hast, und wird am Ende serviert.
Du bekommst hausgemachten Hibiskustee oder das traditionelle Wedang Uwuh (ein Kräutertee mit Eukalyptus) zum Essen.
Nein, du brauchst keine Erfahrung – der Koch begleitet dich Schritt für Schritt und hilft, wenn du mal nicht weiterkommst.
Der Kurs findet in einer traditionellen Hausküche im Dorf Bantul nahe Yogyakarta statt, nach dem Markt- und Reisfeldbesuch.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt zum Hotel in Yogyakarta, alle Zutaten vom Markt, eine englischsprachige Kochanleitung während des praktischen javanischen Kochkurses im Dorf Bantul sowie ein Mittagessen mit allen zubereiteten Gerichten und Kräutergetränken, bevor du zurück ins Hotel fährst.


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