Erlebe Surabayas Geschichte hautnah mit einem lokalen Guide: Steig ins größte U-Boot-Denkmal Asiens, schlendere durch Märkte voller Gewürze und Räucherstäbchen, probiere Dumplings im chinesischen Viertel, spüre die Geschichte am Heldenmonument und genieße den Abschluss am Kelenteng Sanggar Agung – inklusive Abholung vom Hotel.
Ich vergesse nie, wie ich vor diesem riesigen U-Boot mitten in Surabaya stand – ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, meinen Tag damit zu beginnen, hoch zu einem echten russischen KRI Pasopati zu schauen. Unser Guide Dwi grinste, während ich versuchte, mir vorzustellen, wie es unter Wasser aussieht. Die Luft war schon warm und schwül (wie immer hier), doch im Inneren des U-Boots fühlte es sich an, als wäre man in einer anderen Welt – überall Metall und dieser alte Ölgeruch, der noch Stunden später an meinem Shirt hing. Dwi erzählte uns von Seeleuten, die wochenlang eingepfercht waren; ich halte nicht mal fünf Minuten ohne Beine vertreten aus.
Danach schlenderten wir zum Balai Pemuda, früher ein schicker holländischer Club (Dwi nannte ihn „De Simpangsche Sociëteit“ – ich hab’s wahrscheinlich falsch ausgesprochen). Draußen fuhren Kinder Skateboard, während alte Männer unter Bäumen Schach spielten. Eine seltsame Mischung aus verblasster Kolonialarchitektur und lebendigem Stadtlärm – hier hört man gleichzeitig Dangdut-Musik und Autohupen. Später im chinesischen Viertel war alles ein rotes Meer aus Lampions und Räucherstäbchenrauch; ich schnappte mir an einem Straßenstand eine frittierte Teigtasche und verbrannte mir fast die Zunge. Li lachte, als ich versuchte, mich auf Mandarin zu bedanken – da muss ich definitiv noch üben.
Der arabische Markt war als nächstes dran – so viele Gerüche auf einmal: Gewürze, geröstete Erdnüsse, etwas Süßes, das ich nicht ganz einordnen konnte. Wir bogen in eine winzige Gasse ab, voll mit Verkäufern, die laut Preise riefen; eine Frau reichte mir ein Stück Baklava (nicht das, was ich in Indonesien erwartet hatte). Es war klebrig und perfekt. Danach ging’s zum Fischmarkt Pabean – ein herrliches Chaos: Eis knirschte unter den Füßen, Fischer riefen unserem Guide Grüße zu. Meine Schuhe riechen ehrlich gesagt immer noch leicht nach Algen.
Als wir am Heldenmonument ankamen, stand die Sonne hoch am Himmel und die Leute schienen etwas langsamer zu werden. Dwi erzählte, wie Surabaya zu „Stadt der Helden“ kam – seine Stimme wurde leise, als er von seinem Großvater sprach, der hier gekämpft hatte. Das hat mich mehr berührt, als ich erwartet hatte. Zum Abschluss stöberten wir bei Mirota Batik durch wilde Muster und Holzschnitzereien – ich kaufte mir eine Windspiel in Form eines Angklung, einfach weil’s passte. Die Tour endete am Kelenteng Sanggar Agung Tempel am Wasser, wo der Räucherduft in die schwüle Nachmittagluft stieg. Manchmal denke ich noch an den Blick über den Hafen zurück – Surabaya geht einem einfach unter die Haut.
Die Tour dauert 4-5 Stunden von Abholung bis Rückkehr.
Ja, die Abholung vom Hotel oder Kreuzfahrthafen ist bei dieser privaten Tour inklusive.
Du besuchst das U-Boot-Denkmal, den Balai Pemuda Platz, den chinesischen Markt, den Ampel Arabischen Markt, den traditionellen Fischmarkt Pabean, das Heldenmonument, Mirota Batik und den Kelenteng Sanggar Agung Tempel.
Ja, alle Orte und Wege auf der Tour sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, du hast ausreichend Zeit, Streetfood zu probieren und auf den Märkten zu stöbern.
Alle Eintrittsgelder sind im Buchungspreis enthalten.
Es gibt kein festes Mittagessen, aber du kannst unterwegs Snacks oder Mahlzeiten an den Märkten kaufen.
Der lokale Guide spricht Indonesisch und Englisch; einige Guides können auch Grundkenntnisse in Mandarin für die Marktbesuche.
Dein Tag beinhaltet privaten Transport mit Abholung und Rückfahrt vom Hotel oder Hafen, Wasserflaschen während der Tour, alle Eintrittsgelder für Museen und Tempel sowie deinen persönlichen lokalen Guide, der dich durch Surabayas historische Viertel und lebendige Märkte führt und dich sicher zurückbringt.


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