Von deinem Hotel geht es mit einem lokalen Guide zum Tor des Himmels am Lempuyang Tempel, dann durch die königlichen Gärten von Tirta Gangga, ein Mittagessen in der Nähe alter Paläste und zum Abschluss entspannte Stunden am weichen Sand des Virgin Beach – Momente, die lange nachwirken.
Von den meisten Hotels in Süd- oder Zentralbali dauert die Fahrt zum Lempuyang Tempel etwa 2–3 Stunden.
Ja, eine private Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind im Preis enthalten.
Der Haupttempel liegt hoch am Mount Lempuyang; wer über das Tor des Himmels hinaus erkunden möchte, sollte auf einige Treppen vorbereitet sein.
Wenn du die Option bei der Buchung auswählst, sind alle Eintrittsgelder abgedeckt.
Ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant ist inklusive, wenn du diese Option bei der Buchung wählst.
Ja, das Wasser am Virgin Beach ist ruhig und ideal zum Schwimmen und Entspannen vor der Rückfahrt zum Hotel.
Dein Fahrer/Guide spricht während der gesamten Tour fließend Englisch.
Dein Tag beinhaltet private Abholung und Rückfahrt vom Hotel mit einem englischsprachigen Guide, alle Eintrittskarten bei Buchung, Mittagessen in einem lokalen Restaurant sowie freie Zeit zum Entspannen am Virgin Beach, bevor es bequem zurückgeht.
Das Erste, was mir am Lempuyang Tempel auffiel, war die Stille – nicht die stille eines Museums, sondern dieses besondere Schweigen vor Sonnenaufgang, wenn sich alles möglich anfühlt. Unser Fahrer Wayan holte uns pünktlich ab (und scherzte über mein halb verschlafenes Gesicht), und nach zwei Stunden durch Dörfer und Reisfelder stiegen wir in die kühle Bergluft. Das „Tor des Himmels“ zog schon eine kleine Menschentraube an, alle warteten auf das perfekte Foto – aber ehrlich gesagt war der Blick auf den Mount Agung, eingerahmt von den steinernen Toren, viel beeindruckender als jedes Bild. Ich versuchte „Lempuyang“ richtig auszusprechen; Wayan grinste nur und meinte, ich solle meine Kraft lieber für die Treppen sparen.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir Tirta Gangga so gut gefallen würde. Der Wassergarten besteht aus Koi-Teichen und kunstvoll geschnitzten Statuen, während Kinder lachend über Trittsteine hüpften. In der Luft lag süßer, aber nicht zu aufdringlicher Räucherduft, und am Eingang verkaufte eine alte Frau kleine Opfergaben. Wir schlenderten an Brunnen vorbei, die fast europäisch wirkten – Wayan erklärte, das käme von den alten Karangasem-Königen, die etwas Großartiges schaffen wollten. Das Mittagessen war einfach: Nasi Campur mit einer Sambal-Soße, die mir fast den Kopf weggepustet hat (im besten Sinne). Diese Aromen gehen mir bis heute nicht aus dem Kopf.
Als Nächstes stand Taman Ujung auf dem Programm – ein etwas verwitterter Palast, umgeben von großen Teichen, über denen Libellen schwebten. Der Ort wirkte königlich und zugleich ein bisschen vergessen; an manchen Stellen blätterte die Farbe ab. Irgendwie machte das den Palast für mich echter als so manches glänzende Museum. Am Nachmittag erreichten wir den Virgin Beach – weißer Sand, türkisblaues Wasser und kaum jemand außer ein paar Fischern, die ihre Boote reparierten. Die Meeresbrise trug den Duft von Salz und gegrilltem Fisch von einem Warung am Strand herüber. Wir saßen einfach lange da, die Zehen im Sand, und redeten kaum noch.
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