Erkunde Montmartres berühmte Hügel mit einem lokalen Guide, vorbei an Highlights wie Moulin Rouge und Sacré-Cœur. Entdecke versteckte Kunstplätze, triff Maler am Place du Tertre und erfahre spannende Geschichten zur Wand der Liebe – alles in einem entspannten Tempo, das echtes Pariser Leben spürbar macht.
Die Tour führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Montmartres zu Fuß; die Dauer hängt vom Tempo der Gruppe ab, beträgt aber meist 2–3 Stunden.
Die Tour führt dich zur Sacré-Cœur-Basilika, dein Guide gibt Infos dazu; der Eintritt ist frei und während der Öffnungszeiten für Besucher zugänglich.
Treffpunkt ist der Place des Abbesses in Montmartre, direkt bei dem markanten Jugendstil-Metroeingang.
Ja, rund um den Place des Abbesses gibt es gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.
Ja, Montmartre ist hügelig mit Kopfsteinpflasterstraßen; eine gewisse Grundfitness fürs Gehen ist empfehlenswert.
Es sind keine Mahlzeiten enthalten, unterwegs gibt es aber zahlreiche Cafés und Bäckereien für einen Snack.
Ja, am Place du Tertre zeigen viele lokale Maler ihre Werke und arbeiten oft live vor den Besuchern.
Die Standardtour wird auf Englisch mit einem erfahrenen lokalen Guide angeboten.
Deine Tour beinhaltet einen erfahrenen lokalen Guide, der dich zu Montmartres bekanntesten Sehenswürdigkeiten führt – vom Moulin Rouge bis zur Sacré-Cœur – und an jedem Stopp spannende Geschichten erzählt. Du hast Zeit für Fotos und kannst an Orten wie dem Place du Tertre und Dalí Paris verweilen, bevor die Tour bei der Sacré-Cœur-Basilika endet. Öffentliche Verkehrsmittel sind für die Rückfahrt gut erreichbar.
Das Erste, was mir in Montmartre auffiel, war nicht die Aussicht, sondern der Duft – frisch gebackenes Brot, das aus einer kleinen Bäckerei nahe dem Place des Abbesses herüberwehte. Unsere Guide Camille wartete schon bei diesem markanten Jugendstil-Metro-Eingang (ich kann mich nie sattsehen daran) und winkte uns wie alten Freunden zu. Wir schlenderten die Kopfsteinpflasterstraßen hinauf, die tatsächlich viel steiler waren, als ich sie aus Filmen in Erinnerung hatte. Camille zeigte uns die alte Windmühle – den Moulin de la Galette – und erzählte, wie Renoir hier Tänzer malte. Wenn man genau hinhörte, konnte man fast die Musik zwischen den Häusern hören.
Am meisten überraschte mich die Wand der Liebe. Ganz versteckt hinter einem Spielplatz, bedeckt mit „Ich liebe dich“ in unzähligen Sprachen, bei denen man schnell den Überblick verliert. Camille ließ uns ein paar erraten, bevor sie die Geschichte dahinter erklärte – sie lachte herzlich, als ich mein Schulfranzösisch (eher schlecht) versuchte. Wir kamen an Dalidas ehemaligem Haus vorbei und machten Halt an einem Café aus „Amélie“. Dort saß ein älterer Mann und zeichnete, blickte kaum auf, als wir vorbeigingen, nickte uns aber freundlich zu. Das fühlte sich viel echter an als jede Postkarte.
Als wir den Place du Tertre erreichten, lag in der Luft der Geruch von Farbe, Kaffee und etwas Süßem – vielleicht Crêpes? Überall waren lokale Maler, die plauderten oder konzentriert arbeiteten, während Touristen zusahen. Camille stellte uns einen Künstler vor, der schon seit Jahrzehnten dort malte; seine Hände waren blau und ocker gefärbt. Der Aufstieg zur Sacré-Cœur war langsam (meine Beine meckerten), doch als wir oben standen, breitete sich Paris in diesem sanften Nachmittagslicht vor uns aus. Es war nicht still – irgendwo spielte jemand Akkordeon – aber trotzdem herrschte eine friedliche Stimmung. An diesen Ausblick denke ich oft zurück.

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