Genieße in Menton aromatische Provenzalische Weine, schlendere mit einem lokalen Guide über den lebhaften Markt, koste warme Socca und frische Tapenade, entspanne am Meer bei Käse und Wurst und rund’ das Ganze mit Zitronentarte und Limoncello ab. Lach über falsche Aussprachen und erlebe Aromen, die lange im Gedächtnis bleiben.
Das Erste, was mir auffiel, war der Duft – Zitrusfrüchte und Meeresluft vermischten sich, als wir am alten Markt von Menton standen. Unsere Führerin Camille winkte uns zu einem kleinen Tisch, auf dem Gläser mit hellem Rosé warteten. „Der hier hat Menton-Zitrone drin“, sagte sie, und ehrlich gesagt hatte ich so einen Wein noch nie probiert – frisch, aber sanft im Geschmack. Es war kaum 11 Uhr morgens und ich fühlte mich, als wäre ich in einen Sommertraum geraten.
Wir schlenderten durch enge Gassen, vorbei an Ständen voller Tomaten und Basilikum. Bei Giuseppe im Laden reichte er mir ein Stück Brot mit grüner Tapenade. Er grinste, als ich versuchte, „barbajuan“ auszusprechen (ich habe es definitiv verhauen), lachte aber nur und zeigte mir, wie man es in zwei Bissen isst. Dann kam die Socca: heiß aus der Pfanne, das Kichererbsenmehl knusprig an den Fingern, schwarzer Pfeffer kitzelte im Hals. Irgendwie schmeckte das Stehen und Essen draußen mit all den Leuten einfach noch besser.
Später saßen wir unter gestreiften Markisen an der Plage des Sablettes, mit Tellern voller italienischem Käse und Wurstwaren vor uns. Jemand fragte nach Mauro Colagrecos Restaurant, und Camille erzählte von Köchen, die hier wegen der Zitronen Grenzen überschreiten. Immer wieder blickte ich aufs Meer – so blau, dass man fast das Essen vergisst (fast). Die weiße Trüffelcreme war erdig und würzig; ich versuchte, nicht gierig zu wirken, scheiterte aber kläglich. Beim Dessert – einer so strahlenden Zitronentarte, dass sie fast leuchtete – merkte ich, dass ich aufgehört hatte, an Zeit oder Pläne zu denken, sondern nur noch daran, wie ich ein zweites Stück bekommen könnte.
Zum Schluss gab es winzige Espressotassen und ein Glas Limoncello, das nach Sonnenstrahlen nach dem Regen schmeckte. Auf dem Rückweg durch Mentons Straßen fühlte sich alles weicher an – vielleicht vom Sattsein oder von etwas anderem. Ich denke immer noch an diese Zitronentarte.
Die Tour beginnt um 11:00 Uhr.
Ja, vegetarische Gerichte sind auf Anfrage verfügbar.
Die Strecke zu Fuß ist weniger als 1 km lang.
Ja, alle Speisen und Weine sind im Ticketpreis enthalten (in begrenzter Menge).
Die Tour ist auf maximal 10 Teilnehmer pro Gruppe begrenzt.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Ja, du besuchst den Markt von Menton, triffst Produzenten und probierst Spezialitäten.
Du genießt Käse und Wurstwaren an der Plage des Sablettes, nahe bekannter Restaurants.
Dein Tag umfasst alle geführten Verkostungen – von zitronigen Provenzalischen Weinen über warme Socca und Tapenade an Mentons Marktständen bis hin zu einem entspannten Mittagessen am Meer mit italienischem Käse und Wurst. Zum Abschluss gibt es Zitronentarte, Espresso und Limoncello, bevor du in deinen Nachmittag startest.
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