In einer lebhaften Londoner Küche knetest du deinen Teig selbst, lachst mit Einheimischen bei dampfendem englischen Tee und genießt deine frisch gebackenen Scones mit Clotted Cream und Marmelade. Lerne skurrile britische Traditionen von deinem Guide – und nimm neue Backskills plus Leckereien mit nach Hause.
Das Erste, was mir auffiel, war das leise Klirren der Teetassen und der buttrige Duft, der aus der Küche auf die Straße zog. Wir quetschten uns in diese fröhliche kleine Küche nahe dem Zentrum Londons, Schürzen hingen an Haken bereit. Unsere Gastgeberin – Emily, mit ihrem trockenen Humor – begrüßte uns mit einem breiten Grinsen und schenkte jedem eine Tasse kräftigen englischen Tee ein. Ob es der Dampf war oder die Aufregung, meine Brille beschlug sofort. Jemand scherzte, das sei eben „richtiges britisches Wetter“, selbst drinnen.
Dann ging’s los: Mehl überall, kalte Butter zwischen den Fingern (Emily meinte, das geht gar nicht anders), und alle hofften heimlich, der Teig würde nicht zu hart wie Hockeypucks. Emily erzählte, wie Scones hier zum absoluten Klassiker wurden – und dass es hitzige Diskussionen gibt, ob zuerst Marmelade oder Clotted Cream draufkommt. Ich versuchte „clotted“ mit bestem britischem Akzent auszusprechen, Emily musste fast ihren Tee auslachen. Danach lockerte sich die Stimmung, wir tauschten Geschichten aus, während wir unsere Scones formten. Irgendwie war es total beruhigend, den Teig zu kneten und dem Regen am Fenster zuzuhören.
Als die Bleche in den Ofen wanderten, standen wir alle wie hungrige Kinder daneben. Der Duft wurde intensiver – warme Vanille und ein Hauch von Nuss. Emily zeigte uns, wie man Tee „richtig“ aufbrüht, wobei meiner ehrlich gesagt eher wie heißes Wasser schmeckte im Vergleich zu ihrem. Die goldbraunen Scones auseinanderzubrechen, dick mit Clotted Cream und süßer Marmelade zu bestreichen... ich hätte nicht gedacht, dass sie so leicht schmecken. Wir saßen zusammen, naschten und quatschten über alles – von Londons Märkten bis zur großen Frage, wie viele Scones man essen kann, bevor es zu viel wird (Antwort: noch unklar). Zwei Scones packte ich ein für später, dachte ich mir fürs Frühstück – aber sie überlebten nicht mal die Fahrt mit der U-Bahn.
Der Workshop dauert etwa 60 Minuten.
Ja, während des Workshops genießt du echten englischen Tee.
Ja, du darfst deine frisch gebackenen Scones mitnehmen.
Nein, der Workshop ist nicht für gluten- oder laktoseintolerante Teilnehmer geeignet.
Der Workshop ist zentral in London in einer gemütlichen Location.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; alle sind willkommen.
Ja, Assistenztiere sind erlaubt.
Ja, die Location ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Nachmittag beinhaltet alle Backutensilien und Zutaten, praxisnahe Anleitung von einer lokalen Expertin im Herzen Londons, reichlich traditionellen englischen Tee zum Backen und Plaudern, mindestens drei frisch gebackene Scones mit Clotted Cream und Marmelade sowie ein Zertifikat für deine neuen Fähigkeiten – und ja, die extra Scones nimmst du zum Genießen später mit nach Hause.


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