Begleite einen lokalen Guide auf einer kulinarischen Entdeckungstour durch Quitos familiengeführte Huecas – probiere Maistortillas, Erdnusssuppe und süße Leckereien und erfahre die Geschichten hinter jedem Bissen. Freu dich auf Lacher über Sprachpatzer, Bezahlung direkt vor Ort und das Teilen von Tischen mit Einheimischen, die wissen, was gut ist. Am Ende bist du nicht nur satt, sondern fühlst dich für ein paar Stunden mitten in der Stadt angekommen.
Unser erster Stopp war ein winziger Laden in einer Seitengasse von Quito – ehrlich gesagt wäre ich daran vorbeigegangen, hätte unser Guide uns nicht hineingewunken. Der Duft traf mich schon bevor ich mich setzte: etwas Frittiertes, vielleicht Kochbananen? Drinnen standen nur drei Tische, und hinter dem Tresen lächelte eine Frau, sagte aber kaum ein Wort (ich versuchte auf Spanisch zu bestellen, doch sie grinste nur und reichte mir einen Teller). Unser Guide Diego erklärte, dass solche Orte „Huecas“ heißen – quasi geheime Food-Spots, die seit Generationen von Familien betrieben werden. Er erzählte, seine Oma habe ihn früher nach der Schule hierher gebracht. Das fand ich besonders schön.
Wir aßen einfach, was uns vorgesetzt wurde – dicke Maistortillas mit Käse gefüllt, eine Suppe, die nach Erdnüssen und Koriander schmeckte (an diesen Geschmack denke ich noch immer), und zum Schluss etwas Süßes. Diego erzählte, wie jedes Gericht aus verschiedenen Regionen Ecuadors stammt und Quitos Küche eine spannende Mischung aus Bergzutaten und alten Traditionen ist. Zwischendrin hielt er mitten im Satz inne, weil draußen ein Verkäufer laut frischen Saft anpries – hier ist es also alles andere als ruhig. Aber genau das machte das Ganze lebendig.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so wohlfühle, dicht an dicht mit Fremden zu sitzen, in einem Ort, wo kaum jemand Englisch spricht. Bei unserem zweiten Halt versuchte ein älterer Herr mir das Wort für Aji-Sauce beizubringen – ich habe es definitiv verhauen, aber er lachte trotzdem herzlich. Bezahlt haben wir jeweils direkt vor Ort (Diego kümmerte sich um das Kleingeld), was sich weniger wie eine Tour anfühlte, sondern eher wie mit einem Freund unterwegs zu sein, der alle Geheimtipps kennt. Der Weg zwischen den Stopps war kurz, aber voller kleiner Eindrücke: Kinder, die in einer Gasse Fußball spielten, von der Sonne verblasste Wandmalereien, das Läuten von Kirchenglocken ganz in der Nähe.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden.
Ein lokaler Guide begleitet dich; das Essen zahlst du direkt an den einzelnen Stopps.
Nein, du bezahlst Essen und Getränke direkt in den Huecas während der Tour.
Ja, am Treffpunkt gibt es gute Anbindungen an öffentliche Verkehrsmittel.
Ja, Babys können mitkommen, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; die Tour ist für alle Fitnesslevels machbar.
Die Tour konzentriert sich auf lokale, familiengeführte Huecas und nicht auf touristische Restaurants.
Dein Tag führt dich zu Fuß durch das Zentrum von Quito mit einem lokalen Guide, der dich in echte familiengeführte Huecas bringt. Du bezahlst jedes Gericht direkt vor Ort, kannst also ganz entspannt probieren, was dir gefällt – ohne feste Menüs oder Menschenmassen, dafür mit ehrlichen Aromen und spannenden Geschichten.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?