Ab Quito geht’s mit einem lokalen Naturführer in den Nebelwald von Mindo, der Vögel entdeckt, die man allein nie sieht. Leichte Wanderungen vorbei an Orchideen und Wasserfällen, gemeinsames Mittagessen in einem kleinen Ort und freundliche Straßenhunde begleiten dich. Zum Abschluss stehst du mit einem Bein auf jeder Hemisphäre am Äquator – ein Erlebnis, das lange nachwirkt.
Schon auf der kurvigen Straße aus Quito hinaus fiel mir auf, wie sattgrün alles wurde – als würde die Stadt einfach hinter uns verblassen. Richard, unser Guide, der hier sein ganzes Leben lebt, zeigte mir ständig Vögel, die ich alleine nie entdeckt hätte. An einer Stelle reichte er mir das Fernglas und flüsterte „Tangare“, doch ehrlich gesagt war ich noch ganz gebannt von einem leuchtend blauen Schmetterling, der kurz auf meinem Ärmel landete. Die Luft roch süßlich und erdig, fast wie nasse Blätter nach Regen, obwohl es noch nicht geregnet hatte. Ein Straßenhund lief eine Weile neben uns her – Richard meinte, er kenne die meisten hier sogar beim Namen.
Dass ich beim ersten Spaziergang so ins Schwitzen kommen würde, hatte ich nicht erwartet – es war nicht anstrengend, eher diese feuchte, klebrige Luft, die man im Nebelwald spürt. Wir machten eine Pause bei einem Orchideenbusch, der an einem moosbedeckten Ast hing, und Richard erzählte, dass manche Orchideen nur einmal im Jahr blühen. Zu jeder Pflanze und jedem Vogel hatte er eine Geschichte parat; manchmal hielt er mitten im Satz inne, um den Kolibris zu lauschen – die klingen eher wie kleine Motoren als Vögel. Zum Mittagessen hielten wir in einem kleinen Ort, wo scheinbar jeder Richard kannte – jemand winkte uns von der anderen Straßenseite zu, während wir etwas mit Kochbananen probierten (ich weiß bis heute nicht, wie das Gericht heißt). Ziplining oder Schokoladenverkostung hätten wir machen können, aber ehrlich gesagt war es genau richtig, einfach dazusitzen und den Wolken zuzusehen, wie sie über die Hügel zogen.
Auf der Rückfahrt machten wir noch Halt am Mitad del Mundo Monument. Klar, das ist touristisch, aber zwischen den Hemisphären zu springen macht trotzdem Spaß – meinen Balancetest habe ich komplett verhauen, was Richard zum Lachen brachte. Die Fahrt zurück war ruhiger, vielleicht einfach die Müdigkeit oder dieses sanfte Licht, das man am späten Nachmittag in Ecuador hat. Ich denke immer wieder an die Farbtupfer in den Bäumen und wie friedlich alles dort draußen wirkte.
Die Tour dauert den ganzen Tag und beinhaltet Abholung und Rückfahrt ab Quito.
Das Mittagessen ist nicht im Preis enthalten, aber es gibt unterwegs Möglichkeiten, lokale Gerichte zu probieren.
Du kannst Tukanen, Tangaren, Kolibris, Schmetterlingen, Orchideen, Bromelien, Reptilien und Amphibien begegnen.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom und zum Hotel in Quito sind inklusive.
Die Wanderungen sind von leicht bis mittelschwer; eine moderate Fitness ist empfehlenswert.
Ja, solche Aktivitäten können auf Wunsch bei der Buchung dazugebucht werden.
Die Tour wird von Richard Hernandez geleitet, einem lizenzierten Naturführer, der Englisch und Spanisch spricht.
Ja, auf dem Rückweg gibt es einen kurzen Stopp am Mitad del Mundo Monument.
Dein Tag beinhaltet den Transport im Toyota 4Runner mit Abholung und Rückfahrt ab Quito, alle geführten Wanderungen mit einem englischsprachigen, lizenzierten Naturführer (Richard Hernandez), Nutzung von Fernglas und Spektiv zur Vogelbeobachtung sowie viele Gelegenheiten, unterwegs lokale Spezialitäten zu probieren, bevor es abends zurück nach Quito geht.


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