Erkunde die uralten Steine der Mutianyu-Großen Mauer mit einem lokalen Guide, der dir spannende Geschichten erzählt. Fahr mit der Seilbahn nach oben (oder Sessellift) und wag dich, mit der Rodelbahn wieder runterzusausen. Inklusive Hoteltransfer, VIP-Zugang ohne Wartezeiten und Zeit für ein Mittagessen in der Nähe.
Kaum hatten wir Beijing hinter uns gelassen, reichte unser Guide Li mir schon eine Flasche Wasser und grinste, als würden wir uns ewig kennen. Die Stadt verschwand schnell – noch eben Verkehr und Neonlichter, im nächsten Moment grüne Hügel und dieser seltsam klare Duft der Natur (wie Kiefernnadeln nach Regen). Ich versuchte ständig, die Große Mauer aus dem Autofenster zu erspähen, aber sie taucht nicht einfach so auf – erst um die nächste Kurve im Dorf Mutianyu schlängelt sie sich plötzlich über die Berge. Ganz ehrlich, ich bekam Gänsehaut, als ich sie zum ersten Mal richtig sah.
Mit dem VIP-Ticket konnten wir die Shuttlebus-Schlangen umgehen (ein kleines Privileg, das ich genoss) und fuhren mit der Seilbahn nach oben. Die Luft war dort oben kühler, fast schon frisch. Li zeigte uns alte Pfeilspuren im Stein – manche stammen tatsächlich noch aus der Ming-Dynastie. Er erzählte Geschichten von Soldaten, die hier stationiert waren, und ich stellte mir vor, wie sie an kalten Morgen vor Jahrhunderten die Aussicht genossen. Ich strich mit der Hand über die Mauer; sie war rauer als gedacht, der Staub fühlte sich körnig an. Große Menschenmengen gab es kaum – nur ein paar Familien und ein älteres Paar, das mit einem ständig einknickenden Selfie-Stick Fotos machte.
Ich versuchte, „Mutianyu“ richtig auszusprechen, doch Li lachte über meinen Akzent – wohl verdient. Wir spazierten an einem ruhigeren Abschnitt entlang, wo wilde Blumen zwischen den Steinen hervorlugten. Der Wind trug einen leichten Holzrauchduft von irgendwo unten herauf. Auf dem Rückweg entschieden wir uns für die Rodelbahn statt der Seilbahn (zu verlockend). Es ging schneller runter als gedacht – ich habe vielleicht ein paar Mal laut geschrien, aber niemand störte sich daran. Danach gönnten wir uns Nudeln in einem kleinen Lokal am Eingang (selbst bezahlt), die ich so schnell verschlang, dass ich kaum etwas außer Chiliöl und Erleichterung nach dem langen Laufen schmeckte.
Im Auto auf der Rückfahrt nach Beijing, die Beine müde, aber auf eine gute Art, sah ich die Berge hinter uns verschwinden. Ich dachte darüber nach, wie ruhig es dort oben war, im Vergleich zum Lärm meines Alltags. Wenn du einen Tagesausflug von Beijing suchst, der dir wirklich mal Luft zum Atmen gibt... dann verstehst du, was ich meine.
Sie liegt etwa 75 Kilometer nordöstlich vom Stadtzentrum Beijings – mit dem Auto dauert es je nach Verkehr rund 1,5 Stunden.
Ja, der Abhol- und Rücktransfer zu Hotels in Beijing ist im privaten Fahrzeug enthalten.
Mit dem VIP-Pass kannst du die Shuttlebus-Schlangen umgehen und direkt zur Seilbahn- oder Sessellift-Station gehen.
Ja, du kannst entweder die Seilbahn hin und zurück nehmen oder mit dem Sessellift hoch und mit der Rodelbahn runterfahren – beides ist im Ticket enthalten.
Nein, Mahlzeiten sind nicht inklusive, aber es gibt Restaurants in der Nähe, wo du nach dem Besuch essen kannst.
Ja, Kinder unter 5 Jahren fahren kostenlos mit, und die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; bei Bedarf gibt es auch spezielle Kindersitze.
Ja, dein Guide spricht Englisch, erzählt dir viel zur Geschichte und unterstützt dich während der Tour.
Mutianyu ist meist weniger überlaufen als Badaling, sodass du ruhige Abschnitte der Mauer besser genießen kannst.
Dein Tag beinhaltet privaten Hoteltransfer in Beijing, alle Eintrittsgelder zur Mutianyu-Mauer mit VIP-Pass zum Umgehen der Shuttlebus-Schlangen, Tickets für die Seilbahn oder den Sessellift plus Rodelbahn, Wasserflasche unterwegs und einen englischsprachigen lokalen Guide, der dir die Route plant und spannende Geschichten erzählt, bevor du entspannt zurück ins Hotel fährst.


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