Erkunde Sarajevos verwinkelte Gassen mit einem lokalen Guide, koste frische Cevapi und knusprigen Burek unterwegs. Genieße traditionellen bosnischen Kaffee in einem osmanischen Han und lerne, wie man ihn richtig genießt. Lausche Geschichten an der Lateinerbrücke, die die Welt veränderten – und spüre, wie Sarajevo dich für immer berührt.
Die private Tour dauert etwa 2 Stunden.
Ja, traditioneller bosnischer Kaffee wird im Morica Han serviert.
Du probierst Cevapi (bosnische Kebap) und Burek (gefüllte Teigtasche).
Ja, Guides sprechen Englisch, Italienisch, Spanisch und Türkisch.
Ja, alle Wege und Flächen sind rollstuhlgerecht.
Die Tour beginnt am Bascarsija-Platz beim Sebilj-Brunnen.
Du siehst das Rathaus, die Gazi Husrev-beg-Moschee, die Lateinerbrücke, Kathedralen, Synagogen und mehr.
Ja, Verkostungen von Cevapi, Burek und bosnischem Kaffee sind inklusive.
Deine Tour beinhaltet Verkostungen von Cevapi und Burek in der Bravadziluk-Straße sowie eine Tasse traditionellen bosnischen Kaffees im Morica Han; alles begleitet von einem lokalen Guide, der dir in deiner Sprache spannende Geschichten erzählt, während ihr wichtige Sehenswürdigkeiten vom Bascarsija-Platz bis zur Lateinerbrücke passiert.
Wir trafen unseren Guide gleich neben dem Bascarsija-Platz – am Sebilj-Brunnen tummelten sich Tauben, und irgendwo roch es verlockend nach frisch gegrilltem Fleisch. Kaum hatte ich den hölzernen Brunnen registriert, erzählte Aida, unsere Begleiterin, dass dieser Ort schon immer ein Treffpunkt war. Sie zeigte auf die Kupferschmieden in der Kazandziluk-Straße; man hörte das rhythmische Klopfen von Metall auf Metall. Wir schlüpften in eine Werkstatt, wo sie uns zeigte, wie die winzigen Kaffeekännchen, die „Dzezva“, gefertigt werden – ich versuchte das Wort richtig auszusprechen, doch sie lachte, also wohl eher nicht.
Beim Weitergehen am Rathaus vorbei, zwischen Moscheen und Kathedralen, spürte man förmlich, wie hier verschiedene Welten aufeinandertreffen – osmanische Bögen neben k.u.k.-Fassaden, dann plötzlich eine Synagoge oder eine orthodoxe Kirche. Aida erzählte vom Uhrturm an der Gazi Husrev-beg-Moschee, der nach Mondzeit geht (ich hab’s immer noch nicht ganz kapiert). In der Bravadziluk-Straße roch es nach frischem Brot – wir machten Halt für Cevapi, diese kleinen, gegrillten Würstchen im weichen Fladenbrot mit rohen Zwiebeln. Normalerweise bin ich kein Zwiebel-Fan, aber hier passt es perfekt. Im Hintergrund spielte jemand Sevdah-Musik aus dem Radio; es fühlte sich an, als würde Sarajevo leise unter all dem Trubel summen.
Mein Lieblingsmoment war der Morica Han – man betritt den alten Karawanserei-Hof, und plötzlich wird es ruhiger, der Steinboden knirscht unter den Füßen, das Klirren der Tassen hallt wider. Aida schenkte starken bosnischen Kaffee in winzige Tassen ein und zeigte, wie man den Zucker nicht rührt, sondern wirbelt. Das Zeug hat es in sich. Sie meinte, man soll langsam trinken und noch langsamer reden. Ich glaube, das habe ich ganz gut hinbekommen. Zum Abschluss standen wir an der Lateinerbrücke, wo sie die Geschichte von Franz Ferdinand und dem Ersten Weltkrieg erzählte – dort zu stehen, war viel eindrucksvoller als gedacht. Diese Stadt bleibt einem einfach im Herzen.
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