Du betrittst das Gizeh-Plateau mit deinem eigenen Ägyptologen, stehst unter der Cheops-Pyramide, blickst in die Augen der Sphinx und kannst auf Wunsch Kamel reiten. Lokale Geschichten beim Mittagessen und unvergessliche Momente inklusive.
Die Tour dauert vor Ort etwa 3 Stunden.
Ja, die Abholung und Rückfahrt im privaten klimatisierten Fahrzeug sind in Kairo inklusive.
Ja, ein optionaler 30-minütiger Kamelritt rund um die Pyramiden ist dabei.
Ja, alle Eintrittsgelder sind im Tourpreis enthalten.
Ja, ein Mittagessen in der Nähe von Gizeh ist inklusive.
Du wirst von einem privaten, qualifizierten Ägyptologen begleitet.
Ja, Transport und die meisten Bereiche sind rollstuhlgerecht.
Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Dein Tag umfasst private Abholung und Rückfahrt in Kairo mit klimatisiertem Van, Eintritt zu allen Gizeh-Sehenswürdigkeiten inklusive Cheops-Pyramide und Sphinx, Wasserflaschen, auf Wunsch einen 30-minütigen Kamelritt, Fotostopps mit deinem Ägyptologen, Zeit zum Einkaufen und ein Mittagessen vor der Rückfahrt zum Hotel.
Nach dem Frühstück starteten wir in Kairo – unser Guide Mahmoud wartete schon mit seinem ruhigen Lächeln in der Hotellobby. Die Fahrt zu den Pyramiden von Gizeh dauerte nur etwa eine halbe Stunde, kam mir aber viel kürzer vor, wahrscheinlich weil ich ständig den Hals reckte, um den ersten Blick auf die Steine zu erhaschen. Als sie schließlich über dem Dunst der Stadt auftauchten, sah es fast so aus, als hätte sie jemand aus Versehen dort abgestellt. Mahmoud erzählte uns Geschichten über Cheops und Chephren – er nannte sie „Khufu“ und „Khafre“, was irgendwie besser klang – und mir wurde klar, wie wenig ich eigentlich über diesen Ort wusste, abgesehen von den Postkartenmotiven.
Die Luft um die Pyramiden ist trocken und leicht staubig; wenn man tief einatmet, schmeckt man es regelrecht. Unter der Cheops-Pyramide berührte ich einen der Steine (ich weiß, man sollte es eigentlich nicht) und er fühlte sich rauer an als erwartet, von der Sonne warm. Es waren einige Gruppen da, aber es wirkte nicht überfüllt – nur viele Stimmen, die sich auf Arabisch, Französisch und Englisch mischten. Mahmoud zeigte uns Graffiti von Reisenden aus dem 19. Jahrhundert; er lachte, als ich versuchte, eine französische Inschrift zu lesen und mittendrin hängenblieb. Wir kletterten zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man alle drei Pyramiden in einer Reihe sehen kann – der Blick von dort ist irgendwie perfekt. An diesen Anblick denke ich heute noch oft zurück.
Danach gingen wir zur Großen Sphinx. Sie ist kleiner als ich sie mir vorgestellt hatte, aber aus der Nähe viel intensiver – das Gesicht ist stark verwittert, doch es beobachtet alles. Ein Kamelführer winkte uns heran; mein Partner stieg zuerst auf (mit viel Ermutigung von allen) und dann folgte ich. Der Kamelritt war anfangs holprig und ungewohnt – ich hätte fast meine Sandale verloren – aber als wir am Rand des Plateaus entlanggingen, wurde es überraschend ruhig. Gerade dann kam eine leichte Brise auf, die einen Hauch von Minztee aus der Ferne herüberwehte.
Nach all dem gab es Mittagessen: einfaches gegrilltes Hühnchen, Reis und Fladenbrot – nichts Besonderes, aber genau das Richtige nach der Sonne. Mahmoud erzählte von seiner Familie, die ganz in der Nähe lebt; sein Großvater hatte früher als Wächter bei der Sphinx gearbeitet, bevor der Tourismus hier alles veränderte. Auf der Rückfahrt zum Hotel fühlte ich mich ein bisschen benommen, als hätte mein Kopf noch nicht ganz verarbeitet, was wir erlebt hatten – oder vielleicht brauchte er einfach noch etwas Zeit, um alles zu verarbeiten.
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