Du kommst den riesigen Steinen der Pyramiden von Gizeh ganz nah, reitest auf einem Kamel durch die Wüste, studierst das verwitterte Gesicht der Sphinx und entdeckst Schätze im Grand Egyptian Museum – alles mit einem erfahrenen lokalen Guide, der sich um alles kümmert, von der Abholung bis zum Mittagessen. Freu dich auf kleine Überraschungen und vielleicht den ein oder anderen Lacher neben den uralten Wundern.
Ja, die Abholung und Rückfahrt von deinem Hotel in Kairo oder Gizeh sind inklusive.
Ja, die Tour beinhaltet den Eintritt und die geführte Besichtigung der Ausstellungen im Grand Egyptian Museum.
Die Tour dauert in der Regel den ganzen Tag – mehrere Stunden für die einzelnen Stationen plus Transferzeiten solltest du einplanen.
Ja, ein Mittagessen ist inklusive – meist lokale Gerichte wie gegrilltes Hühnchen und frisches Brot.
Ein Kamelritt in der Nähe der Pyramiden ist dabei; dein Guide hilft auch beim Fotografieren.
Dein Guide ist ein erfahrener Experte für ägyptische Geschichte – oft sogar ausgebildeter Ägyptologe.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Kairo oder Gizeh mit privatem Auto, die Führung durch einen Experten (oft Ägyptologe), Wasserflaschen, ein Mittagessen mit lokalen Spezialitäten, Eintritt zu den Pyramiden von Gizeh und dem Grand Egyptian Museum sowie einen Kamelritt bei den Pyramiden – danach geht es bequem zurück zum Hotel.
Mit den Händen den kühlen Kalkstein berühren – so erinnere ich mich an meinen ersten Kontakt mit den Pyramiden von Gizeh. Unser Guide Hossam hatte gerade von Khufus großen Träumen erzählt, als er lachend meinte: „Traut euch, berührt die Geschichte.“ Die Sonne stand schon hoch am Himmel, doch eine trockene Brise wirbelte immer wieder Sandkörner auf. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es hier vor 4.000 Jahren ausgesehen haben muss. Schwer vorstellbar mit all den Selfie-Sticks um uns herum, aber trotzdem – in diesen Steinen spürt man etwas uraltes und unbeugsames.
Ich war erst etwas nervös wegen dem Feilschen oder den Menschenmassen, aber ehrlich gesagt? Mit Hossam, der uns durch versteckte Wege führte und hartnäckige Verkäufer mit einem entspannten Achselzucken abwehrte – ganz typisch ägyptisch – war alles ganz entspannt. Er zeigte uns den perfekten Platz für das klassische Foto mit den drei Pyramiden. Mein Kamel hieß Lulu und knurrte ein bisschen, als ich aufstieg. Der Ritt an den Pyramiden vorbei war holprig und ziemlich lustig, wenn man es nicht gewohnt ist. Aber der Blick über das ganze Plateau mit dem Dunst von Kairo im Hintergrund – das bleibt im Kopf.
Danach gingen wir zur Großen Sphinx – kleiner als erwartet, aber aus der Nähe irgendwie noch geheimnisvoller. In der Luft lag ein leichter Staubgeruch und etwas Süßes von einem nahegelegenen Teeverkäufer. Hossam erzählte von Chephren und wie die Sphinx diesen Ort schon ewig bewacht (oder zumindest seit seiner Herrschaft). Zum Mittag gab’s dann nichts Aufwendiges, aber frisches Brot und gegrilltes Hühnchen waren nach der Sonne genau das Richtige. Anschließend ging es ins Grand Egyptian Museum – die Klimaanlage war eine Wohltat. Die Tutanchamun-Ausstellung ist schwer in Worte zu fassen, ohne kitschig zu klingen. Überall Gold, aber auch winzige Dinge: Sandalen, kleine Spielsachen aus seiner Kindheit.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so klein fühle, wenn ich unter diesen hohen Decken stehe oder auf die Maske von König Tut starre. Fotos im Internet sind eine Sache, aber live dabei zu sein und jemanden zu haben, der einem erklärt, was das alles damals für die Ägypter bedeutete, ist etwas ganz anderes. Am Ende unterhielten wir uns noch über das heutige Leben in Kairo im Vergleich zu damals, während wir auf unseren Fahrer warteten – das machte alles irgendwie noch greifbarer.
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