Erkunde mit einem lokalen Guide die alten Tempel von Hoa Lu, erklimme die Mua Höhle für spektakuläre Ausblicke auf Ninh Bins Kalksteinfelsen und gleite mit dem handgeruderten Boot durch die Höhlen von Tam Coc. Mit Abholung in Hanoi und vietnamesischem Mittagessen ist das ein Tag, der lange nachwirkt.
„Du musst unbedingt den Reiswein probieren“, grinste unser Guide Tuan, als wir uns in die DCar Limousine vor Hanois Altstadt quetschten. Dass ich vor 8 Uhr morgens schon über fermentierte Getränke lachen würde, hatte ich nicht erwartet – so begann unser Tagesausflug nach Ninh Binh. Die Stadt verschwand schnell hinter uns – als wir in Hoa Lu ankamen, lagen nur noch nebelverhangene Berge und der Duft von feuchter Erde in der Luft. Tuan zeigte uns die alten Steintore, an denen einst Kaiser vorbeigingen, und erzählte Geschichten von Dynastien, von denen ich noch nie gehört hatte. Der Weihrauch im Dinh Tien Hoang Tempel haftete noch Stunden an meiner Jacke. Draußen verkaufte ein kleines Mädchen Lotuskerne – ihre Hände waren rosa vom Pflücken der Schoten.
Der Aufstieg zur Mua Höhle war ehrlich gesagt anstrengender als gedacht (500 Stufen sind kein Pappenstiel). Meine Beine brannten schon auf halbem Weg, und ich musste ständig „Fotos machen“ (eigentlich nur, um Luft zu holen). Aber oben angekommen – der Wind im Gesicht, die Reisfelder, die sich wie ein Flickenteppich unter uns ausbreiteten – war jeder Schritt die Mühe wert. Jemand spielte vietnamesischen Pop auf dem Handy, der seltsam von den Felsen widerhallte. Wir blieben länger sitzen als geplant, weil keiner diesen Ausblick missen wollte.
Ich denke noch oft an die Bootsfahrt in Tam Coc zurück. Der Fluss war spiegelglatt, und unsere Bootsfahrerin ruderte mit den Füßen (ich habe es einmal versucht – völliges Desaster). Wir glitten unter Höhlen hindurch, die so niedrig waren, dass man sich ducken musste, sonst gab’s eine Beule am Kopf; drinnen roch es nach kühlem Stein und Flussalgen. Draußen schlichen Reiher durch die gelb-grünen Reisfelder, und Wasserbüffel starrten uns an, als wüssten sie ein Geheimnis. Das Mittagessen war einfach – knuspriger Tofu, Schweinefleisch mit Zitronengras – und wir aßen mit Stäbchen, während wir uns mit Reisenden aus Frankreich und Korea austauschten. Auf der Rückfahrt nach Hanoi schliefen alle bis auf Tuan, der leise vor sich hin summte.
Etwa 90 Kilometer südlich von Hanoi; die Fahrt dauert mit dem Limousinenbus ungefähr zwei Stunden.
Ja, während der Tour ist ein vietnamesisches Mittagessen inklusive.
Du fährst durch drei natürliche Höhlen (Hang Ca, Hang Hai, Hang Ba), vorbei an Kalksteinfelsen, Reisfeldern und Flussdörfern.
Die Wanderung umfasst 500 Steinstufen; sie ist mittelschwer, aber für die meisten mit durchschnittlicher Fitness gut machbar.
Ja, die Eintrittskarten für die Sehenswürdigkeiten sind im Tourpreis enthalten.
Die Abholung erfolgt in der Altstadt von Hanoi oder in der Cửa Nam Straße im Bezirk Hoàn Kiếm.
Ein englischsprachiger lokaler Guide begleitet dich den ganzen Tag.
Babys können mitfahren, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Tag umfasst die kostenlose Abholung im Zentrum von Hanoi oder an der Cửa Nam Straße, alle Eintrittsgelder für Tempel und Sehenswürdigkeiten in Ninh Binh, ein traditionelles vietnamesisches Mittagessen (mit Optionen wie Tofu oder Schweinefleisch), Wasserflaschen im Bus sowie einen erfahrenen Fahrer und einen englischsprachigen lokalen Guide, der sich um alle Details kümmert, bis du abends wieder in Hanoi bist.
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