Du tauchst in ein Hanoi-Café ein für einen Workshop in kleiner Gruppe mit einer lokalen Barista – brühst selbst sechs vietnamesische Kaffeesorten (darunter Eier-, Kokos- und Salzkaffee). Probier jede Sorte, tausche dich mit anderen Reisenden aus, hol dir Rezepte und Tipps für Hanois Food-Szene – und nimm neue Geschmackserlebnisse mit, die lange im Gedächtnis bleiben.
Kennst du dieses Gefühl, wenn du in Hanoi von der Straße kommst – der Verkehr rauscht, die Luft ist schwer von süßem Rauch – und plötzlich stehst du in einem hellen, kleinen Café? Genau dort begann unser vietnamesischer Kaffee-Workshop. Der Duft von gerösteten Bohnen und etwas fast Schokoladigem lag in der Luft. Unsere Gastgeberin Linh winkte uns sofort heran. Sie hatte so eine lockere Art und scherzte, dass wir nachher „voll aufgedreht“ sein würden. Nach der dritten Tasse glaubte ich ihr das.
Linh startete mit schwarzem Kaffee – ganz pur, ohne Zucker – zubereitet in diesen Metall-Phin-Filtern, die simpel aussehen, aber echt Geduld brauchen (mein erster Versuch tropfte überall hin). Sie erzählte uns, dass Robusta-Bohnen Vietnams Stolz sind, und ich konnte den kräftigen Geschmack im Vergleich zu meinem Kaffee zuhause sofort schmecken. Dann kam der berühmte Eierkaffee. Dass rohes Eigelb im Kaffee funktioniert, hätte ich nie gedacht, aber es schmeckte wie ein Dessert – cremig und warm, fast wie Tiramisu, wenn man die Augen zusammenkneift. Wir probierten auch Kokoskaffee (eisgekühlt und süß) und Salzkaffee – klingt komisch, aber es passt wirklich! Linh lachte, als ich versuchte „cà phê muối“ auszusprechen. Ich bin mir ziemlich sicher, ich habe es total verhauen.
Wir waren etwa sechs Leute am Tisch – aus Korea, Frankreich und ich aus Kanada – und jeder durfte jedes Mal seinen eigenen Kaffee zubereiten. Es fühlte sich weniger wie ein Kurs an, mehr wie Freunde, die zusammen in einer Küche herumprobieren. Linh erzählte Geschichten von ihrer Großmutter, die an kalten Wintermorgen Eierkaffee machte. Zwischendurch gab sie uns einen Tipp für den besten bánh mì-Laden in der Nähe (wo ich später hinging – absolut empfehlenswert). Am Ende zitterten meine Hände, aber mein Kopf war klarer als sonst – vielleicht vom vielen Lachen oder einfach vom Koffein.
Wir gingen mit handgeschriebenen Rezepten und einer kleinen Tüte Bohnen als Geschenk. Zurück in das Chaos draußen wirkte alles schärfer – die Farben der Roller, sogar das Geräusch eines Obstverkäufers um die Ecke. Manchmal denke ich zuhause noch an den ersten Schluck Eierkaffee, wenn ich etwas Warmes, Ungewöhnliches und Beruhigendes brauche.
Du brühst und probierst sechs verschiedene Sorten – darunter schwarzer Kaffee, Eierkaffee, weißer Kaffee, Schokoladenkaffee, Kokoskaffee und Salzkaffee.
Ja – alle Teilnehmer bereiten ihre eigene Tasse mit authentischen vietnamesischen Utensilien und Zutaten unter Anleitung einer lokalen Barista zu.
Der Workshop findet in einem modernen Café im Zentrum von Hanoi statt, nicht weit von den Hauptattraktionen entfernt und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Ja – am Ende erhältst du leicht verständliche Rezepte für alle sechs Kaffeesorten als Geschenk.
Es wird kein komplettes Essen serviert, der Fokus liegt auf dem Probieren der Kaffees. Deine Gastgeberin gibt aber Tipps für leckeres Essen in der Nähe.
Die Dauer variiert je nach Gruppengröße und Tempo, zwischen 60 und 120 Minuten.
Babys und kleine Kinder sind willkommen, wenn sie begleitet werden; Kinderwagen sind im Café erlaubt.
Der Preis beinhaltet alle Zutaten und Geräte für sechs Kaffees, die Anleitung durch eine lokale Barista, Rezepte zum Mitnehmen und ein kleines Geschenk.
Dein Tag umfasst alle Zutaten und Geräte, die du brauchst, um sechs typische vietnamesische Kaffees unter Anleitung einer freundlichen lokalen Barista zuzubereiten; du bekommst gedruckte Rezepte und persönliche Tipps, wo du in Hanoi gut essen oder mehr entdecken kannst – und ein kleines Geschenk zum Mitnehmen, bevor es zurück in die Stadt geht.
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