Erkunde Red Rock Canyon auf dem Scooter mit einem lokalen Guide – Vorerfahrung brauchst du keine, wenn du sicher Fahrrad fährst. Inklusive Hotelabholung in Las Vegas, Helm, Wasser, viele Fotostopps und spannende Geschichten über Geologie und Tiere. Hier geht’s nicht um Tempo, sondern um Freiheit – mitten in der Wüste, fernab der Stadt.
Ja, es gibt einen kostenlosen Shuttle-Service von ausgewählten Hotels am Las Vegas Strip etwa eine Stunde vor Tourbeginn.
Nein, wenn du sicher Fahrrad fahren kannst, reicht das. Vor der Tour gibt es eine kurze Einweisung.
Die Strecke ist eine 21 Kilometer lange Einbahn-Runde durch den Red Rock Canyon.
Bringe deinen gültigen Führerschein mit; Helm und Wasser werden gestellt.
Alle Fahrer müssen mindestens 18 Jahre alt und mindestens 1,57 m groß sein.
Ja, alle Nationalparkgebühren sind im Preis inbegriffen.
Ja, es gibt viele Gelegenheiten, um Fotos im Red Rock Canyon zu machen.
Wenn du sicher auf öffentlichen Straßen Fahrrad fahren kannst, ist die Tour nach der kurzen Einweisung kein Problem.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt zu ausgewählten Hotels am Las Vegas Strip, die Nutzung eines Helms für deine Sicherheit, Wasser zum Abkühlen in der Wüstenhitze, alle Eintrittsgebühren für den Red Rock Canyon sowie eine erfahrene lokale Führung mit vielen spannenden Geschichten, bevor es zurück in die Stadt geht.
Als Erstes fiel mir das Geräusch auf – dieses trockene Knirschen von Kies unter meinen Sneakern, als wir aus dem Shuttle aus Las Vegas stiegen. Die Luft hier im Red Rock Canyon riecht anders, fast staubig-süß, wie sonnengetrockneter Salbei. Unser Guide Mike reichte mir einen Helm und grinste. „Schon mal so einen gefahren?“ fragte er, während er auf die Reihe Scooter deutete. Ich zuckte mit den Schultern – Fahrrad ja, Scooter eher selten. Doch nach einer kurzen Einweisung (und ein paar nervösen Lachern) war es gar nicht so schwer, wie ich befürchtet hatte.
Wir starteten hintereinander auf der 21 Kilometer langen Runde, die Motoren summten leise vor den wilden roten Felsen. Die Straße ist breit und Einbahnstraße – das half mir, nach den ersten Kurven locker zu werden. Mike erzählte ununterbrochen spannende Geschichten über die Entstehung der Felsen und zeigte auf eine Stelle, an der manchmal Dickhornschafe auftauchen (heute leider keine, aber ehrlich gesagt war ich zu sehr mit meinen Lenkerbewegungen beschäftigt, um viel von der Tierwelt mitzubekommen). Es hat etwas Befreiendes, an all diesem uralten Gestein vorbei zu cruisen, mit nur der Wüstenluft im Gesicht. An einer Pause versuchte ich, „caliche“ so auszusprechen wie Mike – Li lachte, als ich es vor allen versaut habe.
Wir hielten mehrmals für Fotos an; niemand hetzte uns. Die Sonne wanderte über die gestreiften Felsen, und es ist schwer zu beschreiben, wie riesig alles hier wirkt. Flaschenwasser hat noch nie so gut geschmeckt wie in dieser Hitze, mit wild zerzaustem Helmhaar. Am Ende kribbelten meine Hände vom Gasgeben – aber auf eine gute Art. Ich denke immer noch an den Blick um die letzte Kurve: endloser Himmel, Felsen und das Gefühl, weit weg zu sein von Spielautomaten und Neonlicht.
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