Du fährst von Waikiki mit einem lokalen Guide, der jede Kurve der Oahu-Küste kennt, machst Halt am Halona Blowhole für wilde Meeresgischt und wanderst dann den Makapu’u Lighthouse Trail – mit etwas Glück entdeckst du Wale oder Seevögel. Frische Luft, Wasserflaschen und Momente, in denen du alles andere vergisst, sind inklusive.
Ganz ehrlich – ich habe mich für die Makapu’u Lighthouse Trail Wanderung hauptsächlich angemeldet, weil ich keinen Stress mit Bussen oder Parkplätzen wollte. Doch als wir im Shuttle von Waikiki losfuhren, die Fenster runter und die salzige Brise rein, fühlte ich diese Mischung aus entspannt und aufgeregt. Unser Fahrer Kalani zeigte uns unterwegs kleine Details an der Küste – zum Beispiel, wie Rabbit Island zu seinem Namen kam (ganz anders als ich dachte). Er bremste sogar bei Sandy Beach ab, damit wir ein paar mutige Kids sehen konnten, die in den Wellen abgingen. Ich mochte, dass er uns nicht hetzte.
Der erste Stopp war das Halona Blowhole. Es ist lauter als man denkt – das Rauschen und Zischen, wenn das Wasser hochschießt, und dann lachen alle oder springen zurück. Die Felsen sind scharf und schwarz, und der leichte Geruch von Tang bleibt an den Schuhen haften. Jemand entdeckte eine Schildkröte weit draußen im Sprühnebel, aber ehrlich gesagt habe ich einfach nur auf den Horizont geschaut. Es tat gut, mal nicht aufs Handy zu starren.
Der Makapu’u Lighthouse Trail selbst ist zum Glück asphaltiert, aber trotzdem ein ganz schöner Anstieg – meine Beine haben mich auf halber Strecke daran erinnert. Eine Flasche Wasser hat geholfen. Das Licht an dem Morgen war irgendwie weich, fast bläulich, und alle paar Minuten zeigte jemand auf eine Insel oder rief „Wal!“ (wir sahen zwei Fontänen, aber keine Sprünge – trotzdem beeindruckend). Familien, ältere Paare und ernsthafte Wanderer kamen uns entgegen. An einem Aussichtspunkt versuchte ich ein Foto zu machen, gab aber auf; es sah einfach nicht so aus wie ich es mit eigenen Augen sah. Unser Guide erzählte von den Seevögeln, die an den Klippen nisten – er kannte ihre hawaiianischen Namen, die ich leider schon wieder vergessen habe. Sorry, Kalani.
Oben am Leuchtturm hat man diesen weiten Blick auf die windzugewandte Küste von Oahu – ich denke noch oft an die Stille dort oben, nur Wind und das Meer unter uns. Wir blieben länger als geplant, weil keiner als Erster gehen wollte. Auf dem Rückweg fiel mir auf, dass meine Schuhe voller rotem Staub waren und mein Kopf klarer als die ganze Woche zuvor.
Der Weg ist etwa 4 km hin und zurück auf asphaltierten Pfaden mit moderatem Höhenunterschied.
Ja, der Hin- und Rücktransfer von Hotels in Waikiki ist bei dieser Tour inklusive.
Die Tour macht einen Stopp am Halona Blowhole, bevor es zum Makapu’u Lighthouse Trail geht.
Ja, von November bis April lassen sich oft Buckelwale von den Aussichtspunkten aus beobachten.
Ja, alle Teilnehmer erhalten während der Wanderung Wasserflaschen.
Die Tour wird für Kinder unter 3 Jahren und Personen über 65 wegen der körperlichen Anforderungen nicht empfohlen.
Der Trail ist selbstgeführt, aber dein lokaler Guide gibt vor dem Start Tipps und Infos.
Bequeme Schuhe und Sonnenschutz sind wichtig; Wasserflaschen werden gestellt.
Dein Tag beinhaltet die Hin- und Rückfahrt mit Shuttle von Waikiki Hotels, einen freundlichen lokalen Fahrer, der unterwegs Geschichten erzählt, Eintritt zum Makapu’u Lighthouse Trail, Wasserflaschen vor der Wanderung, Zeit am Halona Blowhole und die gemeinsame Rückfahrt nach der Tour.


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