Begleite eine lokale Nachfahrin auf einem Spaziergang durch New Orleans’ Garden District und höre echte Hexengeschichten aus Familienüberlieferungen. Betritt den Lafayette Cemetery No. 1, halte an bekannten Filmorten und erfahre mehr über geheime Rituale und den Zauber des Uptown-Lebens. Geschichte, die man fast riechen kann.
Ganz ehrlich: Ich habe mich für die Hexen-Tour in New Orleans angemeldet, weil ich diese Serie mit dem großen weißen Haus durchgesuchtet hatte – du weißt schon, welche ich meine. Aber live vor Miss Robichaux’s Academy zu stehen (die Führerin nannte den echten Namen, doch mein Kopf sprang immer wieder zu „Coven“) war nochmal was anderes. Unsere Guide Camille erzählte, ihre Urgroßmutter habe nur ein paar Blocks entfernt gewohnt. Sie zeigte auf die alten Eisenzaune, die mit Jasmin überwuchert sind – der Duft lag überall in der Luft, scharf und süß zugleich. So ein Ort, an dem Geheimnisse förmlich in der Luft hängen.
Beim Schlendern durch den Garden District fiel mein Blick immer wieder auf die Veranden – all die Säulen und Schaukelstühle. Camille berichtete von Familien, die hier seit Generationen heimlich Hexerei praktizieren, lange bevor Bücher oder Filme das Thema populär machten. Als jemand fragte, ob heute noch Zaubersprüche gewirkt werden, lachte sie: „Manche Dinge postet man eben nicht auf Instagram.“ Die Sonne spielte Verstecken hinter den Wolken, und das Licht flackerte unheimlich auf den Gehwegen – passte perfekt zur Stimmung.
Der Lafayette Cemetery No. 1 war viel ruhiger als erwartet – nicht gruselig, eher irgendwie schwer. Camille erklärte die Begräbnisrituale und zeigte auf Gräber, in denen einige ihrer Verwandten liegen. Für einen Moment herrschte Stille, man hörte nur Vögel und das entfernte Klappern von Magazine Street. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in einem Friedhof so etwas spüre, aber ja – es hat mich wirklich berührt.
Die Tour endete an einem alten Einkaufszentrum (erst wirkte das etwas zufällig), doch Camille erzählte, dass Hexenfamilien sich früher dort in der Nähe trafen, um sich gegenseitig zu schützen, als das Leben noch härter war. Wir plauderten noch über Stadtpolitik und Mardi Gras-Perlen, die in Bäumen hängen – total abseits vom Thema, aber irgendwie genau New Orleans. Dieses flackernde Licht auf der Veranda sehe ich noch vor mir, als wir gingen.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden und führt durch den Garden District sowie den Lafayette Cemetery No. 1.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitkommen; der Fokus liegt auf Geschichte und Kultur.
Ja, der Friedhof ist fester Bestandteil der Route, wo spannende Geschichten erzählt werden.
Eine lizenzierte Profi-Guide, die selbst Nachfahrin von New Orleanians mit Hexen-Wurzeln ist, begleitet jede Tour.
Es ist die einzige Tour in New Orleans, die sich auf echte Familiengeschichten von Hexerei konzentriert statt auf fiktive Erzählungen.
Ja, unterwegs hält die Gruppe an einem Einkaufszentrum, wo Toiletten genutzt werden können.
Wegen unebenem Gelände im Garden District und auf dem Friedhof ist die Tour nicht für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet.
Ja, die Tour läuft bei Regen oder Sonnenschein – am besten einen Regenschirm mitbringen, wenn Regen angesagt ist.
Dein Spaziergang wird von einer lizenzierten lokalen Expertin begleitet, deren Familie seit Generationen im Uptown Hexerei praktiziert; du erfährst Insiderwissen zu privaten Ritualen, hörst Geschichten an ikonischen Häusern wie Miss Robichaux’s Academy, besuchst den Lafayette Cemetery No. 1 und entdeckst die Architektur des Garden District – alles in gemütlichem Tempo mit Pausen an Toiletten.


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