Spüre die vulkanische Hitze am Kilauea-Rand, genieße Inselküche beim Mittagessen in Volcano Village und beobachte grüne Meeresschildkröten am schwarzen Sandstrand von Punaluʻu. Mit Abholung in Hilo und einem lokalen Guide, der bei jedem Stopp Geschichten erzählt – von den nebligen Rainbow Falls bis zu den uralten Lava-Tunneln – nimmst du mehr mit nach Hause als nur Fotos.
Ich hätte nicht gedacht, meinen Tag in Hilo in einem Garten zu starten, der eher nach Japan passt – doch genau da standen wir: in den Liliʻuokalani Gardens, still bis auf ein paar Kinder, die um die Banyanbäume herumjagten. Unser Guide Kaleo zeigte uns eine winzige Steinbrücke und erzählte, wie der Garten entstanden ist. Die Luft roch leicht süßlich, vielleicht Plumeria? Ich war mir nicht sicher. Es war noch früh, und die Sonne hatte den Morgennebel noch nicht vertrieben.
Als Nächstes ging es zu den Rainbow Falls – nur eine kurze Fahrt, aber schon im Van hörten wir das Wasser rauschen. Es gibt diesen Moment, wenn man ans Geländer tritt und der Sprühnebel das Sonnenlicht perfekt einfängt. Ich versuchte vergeblich, einen Regenbogen mit dem Handy einzufangen, aber vor allem blieb mir das laute Rauschen und die stille Stimmung im Kopf. Kaleo erzählte eine alte Legende über einen Kampf, der mit den Wasserfällen verbunden ist – doch ich war zu sehr abgelenkt von dem Geräusch und dem feuchten, erdigen Duft.
Der Hauptgrund für meine Buchung dieser Vulkan-Tour auf Big Island war Kilauea. Wir starteten im Besucherzentrum, wo man alte Lavafelsen anfassen konnte – rau und scharfkantig – und gingen dann zur dampfenden Caldera. Es ist schon eigenartig, so ein riesiges, rauchendes Loch vor sich zu sehen. Der Spaziergang durch den Nahuku (Thurston Lava Tube) war dunkler als erwartet; kühl, mit hallenden Schritten, und alle flüsterten ohne wirklichen Grund. Das Mittagessen danach fühlte sich verdient an – gegrillter Fisch mit Reis in einem gemütlichen Lokal in Volcano Village (es gab auch vegetarische Optionen). Wenn ich heute gegrillten Ingwer rieche, denke ich sofort daran zurück.
Zum Schluss besuchten wir den Punaluʻu Black Sand Beach. Der Sand ist wirklich tiefschwarz – wie gemahlene Holzkohle, aber viel weicher – und wir sahen zwei Meeresschildkröten, die ganz entspannt am Ufer lagen, als wären sie alte Stammgäste. Jemand in der Nähe bot mir frisches Obst aus seiner Kühlbox an (Sternfrucht? Ich weiß den Namen nicht genau), das viel besser schmeckte als alles, was ich von zuhause kenne. Auf der Rückfahrt nach Hilo waren wir alle still – müde, aber glücklich – und sahen die Palmen draußen vorbeiziehen.
Die Tour dauert einen halben Tag mit etwa 2,5 Stunden Fahrzeit zwischen den Stationen.
Ja, das Mittagessen ist in einem Restaurant in Volcano Village inklusive, mit vegetarischen Optionen.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind für Hotels und den Hafen in Hilo inklusive.
Am Punaluʻu Strand liegen oft grüne Meeresschildkröten entspannt am Ufer.
Die Tour beinhaltet moderate Spaziergänge und etwa 15 Treppenstufen beim Besuch der Lava-Röhre.
Ja, es stehen vegane, vegetarische und glutenfreie Optionen zum Mittagessen zur Verfügung.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevels geeignet, aber wegen Treppen nicht rollstuhlgerecht.
Du besuchst außerdem Rainbow Falls, die Liliʻuokalani Gardens und den Punaluʻu Black Sand Beach.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt überall in Hilo (Hotels, Hafen oder Airbnbs), Eintrittsgelder – auch für den Hawaii Volcanoes Park – spannende Stopps mit Artefakten zum Anfassen, frische lokale Obstproben unterwegs und ein entspanntes Mittagessen in einem lokalen Restaurant mit vielen vegetarischen Optionen, bevor es zurückgeht.


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