Du radelst durch Istanbuls lebhafte europäische Viertel, überquerst den Bosporus mit der öffentlichen Fähre und hörst spannende Geschichten vom lokalen Guide. Freu dich auf türkischen Tee an Deck, Fotostopps am Leanderturm und Zeit zum Schlendern durch Kadıköy, bevor es zurück entlang des Goldenen Horns geht. Ein Tag, der lange nachwirkt – auch wenn das Fahrrad längst abgestellt ist.
Schon beim Durchqueren der engen Gassen von Balat wurde mir klar, wie anders sich die Stadt auf dem Fahrrad anfühlt – Kopfsteinpflaster unter den Reifen, überall bunte Farben. Unser Guide (ich glaube, er hieß Cem? Oder vielleicht Jem – er lachte, als ich fragte) zeigte uns die alten Holzhäuser, die sich wie neugierige Nachbarn anlehnen. Irgendwo roch es nach frisch gebackenem Simit und Zucker, und ein älterer Herr winkte uns von seiner Haustreppe zu. Ich versuchte, beim Zurückwinken nicht ins Schwanken zu geraten.
Am Eminönü-Platz wurde es lebhafter – Straßenbahnen ratterten vorbei, Menschen eilten zu den Fähren, Tauben flogen überall umher. Cem hielt am Gewürzbasar an und erzählte von seiner Geschichte; schon von außen roch man Kreuzkümmel und getrocknete Früchte. Plötzlich rollten wir unsere Räder auf eine öffentliche Fähre, die uns über den Bosporus brachte. Der Wind war scharf auf dem Deck, aber der Blick – Europa hinter uns, Asien vor uns – wirkte fast unwirklich. Jemand reichte kleine Tulpenförmige Gläser mit türkischem Tee herum. Ich verschüttete die Hälfte, schaffte es aber trotzdem, ein verschwommenes Foto zu machen (das Licht war perfekt).
Auf der asiatischen Seite radelten wir auf einem glatten Weg mit dem Meer zu unserer Linken. In Salacak machten wir Halt vor dem Leanderturm – alle machten Fotos, aber ehrlich gesagt beobachtete ich lieber einen Moment, wie das Sonnenlicht auf dem Wasser glitzerte. Später in Moda gab es eine Kaffeepause; jemand probierte türkisches Eis (ich entschied mich für starken schwarzen Kaffee). Die Rückfahrt zum Kadıköy-Pier fühlte sich irgendwie leichter an, vielleicht weil ich wusste, was mich erwartet – oder weil Istanbul plötzlich kleiner und greifbarer wirkte als auf der Karte.
Die Tour dauert insgesamt etwa 4 bis 5 Stunden.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht enthalten, aber öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe.
Nein, Fahrrad und Helm werden für die Tour gestellt.
Nein, Teilnehmer müssen mindestens 150 cm groß sein; die Tour ist nicht für Kinder geeignet.
Ja, es gibt mehrere Stopps, darunter Kaffeepausen und Fotogelegenheiten.
Ja, du überquerst den Bosporus mit einer öffentlichen Fähre von Europa nach Asien.
Du fährst durch Balat, Fener, Eminönü, Kadıköy, Moda und Salacak.
Ja, alle nötigen Tickets für die öffentlichen Fähren sind im Preis enthalten.
Deine Halbtagestour beinhaltet Fahrrad und Helm sowie alle Tickets für die öffentlichen Fähren zwischen Europa und Asien. Du radelst mit Guide durch historische Viertel wie Balat und Kadıköy, machst regelmäßige Pausen – inklusive Zeit für türkischen Tee oder Kaffee – und kehrst nach etwa 4-5 Stunden auf zwei Rädern zum Ausgangspunkt zurück.


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