Erkunde Prags fotogenste Ecken mit einem Profi, der jeden Lichtmoment und Timing-Trick kennt. Von ruhigen Letná-Park-Aussichten bis zu lebhaften Gassen der Altstadt lernst du praktische Fototechniken und echte Geschichten. Freu dich auf viel Spaß, ehrliche Tipps und Überraschungen, die du lange nicht vergisst.
Die Tour dauert etwa 3,5 Stunden.
Ja, bei Bedarf ist der Transport, zum Beispiel per UBER, inklusive.
Ja, Freunde oder Familie können nach vorheriger Anmeldung kostenlos mitkommen.
Die Tour führt über die Karlsbrücke, durch die Gassen von Mala Strana, in die Altstadt und zum Letná Park für Stadtpanoramen.
Ja, alle Erfahrungsstufen sind willkommen und werden während der Tour unterstützt.
Ja, alle nötigen Eintrittsgelder für Fotospots sind im Preis enthalten.
Die Gruppen sind auf maximal 3 Teilnehmer begrenzt.
Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Du bekommst eine persönliche Betreuung von einem Profi-Fotografen, der Prags beste Fotospots und Timing-Tricks kennt, praktische Tipps zur Bildbearbeitung unterwegs, bei Bedarf Transport (z. B. UBER) und alle Eintrittsgelder für besondere Locations, die wir gemeinsam besuchen.
Als ich das erste Mal nahe der Karlsbrücke ausstieg, fiel mir sofort das sanfte Morgenlicht auf, das den Fluss in ein warmes, goldenes Licht tauchte – dezent und nicht übertrieben, wenn man so will. Unser Guide Pavel hatte die Angewohnheit, mitten im Satz stehen zu bleiben, sobald ihm etwas Interessantes im Licht oder in der Menge auffiel. „Schau mal, die Spiegelungen“, sagte er und zeigte auf eine Pfütze, über die ich einfach drübergelaufen wäre. Ich versuchte, das mit meiner Kamera einzufangen, landete aber eher mit meinen eigenen Schuhen im Bild (Pavel lachte – anscheinend ein Klassiker bei Anfängern).
Danach schlenderten wir durch die engen Gassen von Mala Strana. Irgendwo in der Nähe roch es nach frisch gebackenem süßem Teig und Zimt, was uns verlockend umgab. Pavel zeigte uns, wie man eine alte Laterne vor den bunten Fassaden perfekt in Szene setzt – für ihn sah das ganz leicht aus, bei mir zitterten die Hände vor Aufregung oder vielleicht auch vom zu vielen Kaffee. Er mahnte immer wieder zur Ruhe: „Prag läuft nicht weg.“ Plötzlich kam eine ältere Dame mit ihrem Hund vorbei und nickte uns zu, als wären wir ein fester Teil ihres Morgens.
Ich hätte nicht gedacht, dass es im Letná Park bei Dämmerung so still sein kann. Die Stadt darunter wirkte weich und fast unwirklich – all die Brücken, die sich über die Moldau ziehen. Wir stellten unsere Stative auf, während Pavel geduldig die Kameraeinstellungen aller kontrollierte (selbst wenn man dieselbe Frage zweimal stellt, bleibt er gelassen). Direkt auf seinem Handy gab er noch Tipps zur Nachbearbeitung; ehrlich gesagt denke ich manchmal beim Fotos bearbeiten zu Hause noch an diesen Ausblick. Wir blieben, bis der Himmel tiefblau wurde, und suchten dann eine gemütliche Ecke für warme Getränke – wo genau, weiß ich nicht mehr, aber das spielte keine Rolle.
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