Betritt einen familiengeführten Laden auf Koh Samui, wo Kokosöl von Hand zu Seife verarbeitet wird. Sieh jeden Schritt genau, koste einen erfrischenden thailändischen Kräutertee (vielleicht Bael-Frucht) und lausche Geschichten von Einheimischen, die das Handwerk seit Generationen leben. Ruhig, entspannt – und mit dem Duft von Kokosnuss auf der Haut gehst du nach Hause.
Als Erstes fiel mir der Duft auf – nicht süß, sondern warm, wie frische Kokosnuss gemischt mit etwas Grünem und Erdigen. Wir waren gerade in den kleinen Samuicoco-Laden geschlüpft, um der drückenden Hitze draußen zu entkommen. Etwa sechs Leute waren wir, dazu unsere Führerin Noon, die lächelte, als sie mich die Luft schnuppern sah. „Das ist das Kokosöl“, sagte sie und hielt ein Glas hoch, in dem winzige Partikel wirbelten. Sie erzählte, wie ihre Großmutter das früher gemacht hat – ich stellte mir vor, wie die Hände damals ölig und alles viel langsamer war als heute.
Wir sahen zu, wie Noon und ihr Team das Öl in eine große Schüssel gossen und gemahlene Blätter sowie etwas, das fast nach Zitrus roch, untermischten. Die Atmosphäre war ruhig – keine Maschinen, nur leise Stimmen und das sanfte Klirren von Löffeln im Glas. Jemand fragte, ob sie nicht müde würden, jeden Tag Seife zu machen. Noon lachte und schüttelte den Kopf: „Das ist friedliche Arbeit.“ Ich glaubte ihr sofort. Meine Hände kribbelten, es selbst auszuprobieren, aber das hier war kein Workshop zum Mitmachen – eher wie eingeladen zu sein, während jemand für dich kocht. Und das fühlte sich genau richtig an.
Zur Halbzeit bekamen wir jeder ein Glas kalten Kräutertee (ich entschied mich für Bael-Frucht – fast rauchig-süß im Geschmack). Die Farben waren wunderschön; tiefes Rot und Gold in schlichten Gläsern. Li aus unserer Gruppe versuchte, „Bael“ auf Thailändisch auszusprechen – und alle lachten herzhaft, als sie es komplett verhunzte (inklusive Li). Ich denke noch oft an diesen Moment, weil es sich anfühlte, als würden wir uns viel länger kennen als nur eine Stunde.
Ich streichelte immer wieder eine der fertigen Kokosseifen, die ausgestellt waren – kühl, glatt, fast cremig unter meinen Fingern. Als wir gingen, roch ich immer noch die Kokosnuss auf meiner Haut. Vielleicht ist das der Grund, warum mir dieser Tagesausflug auf Koh Samui so besonders in Erinnerung blieb; nichts war gehetzt oder auf Show gemacht. Einfach Menschen, die ihr Können teilen.
Nein, du schaust den Kunsthandwerkern bei der traditionellen Seifenherstellung zu, machst aber keine eigene Seife.
Die Vorführung startet um 13:30 Uhr.
Ja, es gibt einen erfrischenden thailändischen Kräutertee, zum Beispiel mit Zitronengras oder Bael-Frucht.
Ja, sie ist rollstuhlgerecht und für alle Altersgruppen und Fitnesslevels geeignet.
Die Erfahrung ist eher ein kurzer Besuch als ein ganzer Workshop; die genaue Dauer variiert, ist aber nicht lang.
Ja, es gibt öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe des Veranstaltungsorts.
Ja, Babys sind willkommen – sie können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Besuch umfasst das Zuschauen bei der traditionellen Kaltpressung von Kokosöl und der Seifenherstellung durch lokale Handwerker bei Samuicoco auf Koh Samui. Dazu gibt’s ein Glas ihres typischen thailändischen Kräutertees – etwa Zitronengras- oder Bael-Frucht-Tee – kalt serviert, während du Geschichten hörst und Fragen stellen kannst. Alle Bereiche sind rollstuhlgerecht, sodass jeder bequem mitmachen kann.


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