Beginnen Sie Ihren Morgen in Seoul mit dem Duft von Räucherstäbchen im Jogyesa-Tempel, werfen Sie einen Blick auf das Blaue Haus vom Van aus, schlendern Sie durch die farbenfrohen Hallen des Gyeongbokgung-Palastes und entdecken Sie das tägliche Leben im Nationalen Volkskundemuseum – alles begleitet von einem lokalen Guide mit spannenden Geschichten. Ihre halbtägige Tour endet nahe dem Rathaus, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck.
Als Erstes fiel mir der Duft auf – Räucherstäbchen, die im Jogyesa-Tempel in der Luft schwebten, süßlich und erdig zugleich, vermischt mit der kühlen Morgenluft der Stadt. Unsere Führerin Minji zeigte uns die alten Bäume am Eingang – einer soll schon 500 Jahre alt sein. Ich streichelte die Rinde, einfach um zu spüren, ob sie sich anders anfühlt (tat sie nicht, aber vielleicht ging es ja genau darum). Drinnen sangen Mönche leise ihre Gebete, und jemand reichte mir eine kleine Papierlotusblüte. Die habe ich immer noch in meiner Tasche.
Weiter ging es am Blauen Haus vorbei – rein durften wir wegen der Sicherheit nicht, also streckten wir nur die Hälse aus den Van-Fenstern. Schon komisch, wie so ein wichtiges Gebäude fast versteckt hinter all den Bäumen wirkt. Und plötzlich standen wir vor dem Gyeongbokgung-Palast. Die Farben der Hauptgebäude – besonders Geunjeongjeon – waren viel leuchtender, als ich erwartet hatte, fast so, als wären sie gestern erst frisch gestrichen worden. Minji erzählte von den Königen und Königinnen, die hier lebten; ich versuchte mir vorzustellen, wie es wohl ohne den Verkehrslärm damals geklungen haben muss.
Das Nationale Volkskundemuseum liegt direkt auf dem Palastgelände (das hatte ich vorher nicht gewusst) und zeigt allerlei Alltagsgegenstände aus Korea – alte Schuhe, Küchenutensilien, Hochzeitskleider. Besonders die Ausstellung zu Kinderspielen ließ mich wünschen, hier aufgewachsen zu sein. Danach beobachteten wir die Wachablösung am Gwanghwamun-Tor – viel Geschrei und bunte Gewänder, die im Wind wehten. Meine Handyfotos können das kaum einfangen.
Zum Schluss landeten wir in der Nähe des Rathauses, nach einem kurzen Stopp in einem Ginseng-Zentrum, das ziemlich erdig und scharf roch. Der Vormittag verging wie im Flug – in drei Stunden haben wir so viel erlebt, ohne uns gehetzt zu fühlen. Manchmal höre ich noch die Tempelglocken, wenn ich daran zurückdenke.
Die Tour dauert insgesamt etwa 3 Stunden.
Ja, die Abholung vom Hotel in Seoul ist im Preis enthalten.
Nein, wegen Sicherheitsbestimmungen fahren wir nur daran vorbei.
Besucht werden der Jogyesa-Tempel und der Gyeongbokgung-Palast.
Ja, ein erfahrener lokaler Guide begleitet die gesamte Tour.
Ja, die Eintrittspreise sind im Buchungspreis inbegriffen.
Nein, es gibt keine Mahlzeiten; nur ein kurzer Halt in einem Ginseng-Zentrum.
Die Tour endet in der Nähe des Rathauses von Seoul.
Ihr Morgen beginnt mit der Abholung am Hotel in Seoul, bequemer klimatisierter Fahrt zwischen den Stationen, Eintritt in den Gyeongbokgung-Palast und das Nationale Volkskundemuseum, Führung durch einen lokalen Experten inklusive Besuch des Jogyesa-Tempels und endet nach einem kurzen Stopp im Ginseng-Zentrum nahe dem Rathaus, wo Sie die Tour selbstständig fortsetzen können.


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