Zieh dir am Changdeokgung-Palast einen Hanbok an, schlendere durch die ruhigen Gassen von Bukchon und koste Street Food am Gwangjang Markt. Ein lokaler Guide erzählt dir die Geschichten hinter jedem Tor und jeder Tasse, während Tempelglocken in der Nähe läuten. Freu dich auf Lachen, neue Geschmäcker und Überraschungen, die du lange in Erinnerung behalten wirst.
Als unsere Reiseleiterin mir am Changdeokgung-Palast einen Hanbok reichte, wusste ich nicht so recht, was mich erwartet. Der Stoff fühlte sich schwerer an als gedacht – irgendwie knackig und kühl auf der Haut – und die Farben strahlten so kräftig, dass sie fast in der Morgensonne leuchteten. Als ich dann mein Spiegelbild im Palastfenster sah, musste ich einfach lachen. Man fühlt sich sofort ein bisschen königlich (und auch etwas tollpatschig), wenn man durch diese alten Tore in so einem Gewand läuft. Minji, unsere Guide, erzählte, dass jede Farbe früher eine Bedeutung für Familie oder Rang hatte – und sie richtete sogar mein Haarteil, als es zu verrutschen drohte. Solche kleinen Details bleiben im Kopf.
Durch den Changdeokgung-Palast im Hanbok zu gehen, war fast unwirklich. Das Holz unter den Füßen knarrte leise, und aus den Gärten wehte ein leichter Duft von Kiefern herüber. Minji zeigte uns die Geumcheongyo-Brücke – die älteste in Seoul – und erzählte, wie Teile des Palastes vor Jahrhunderten abgebrannt und wieder aufgebaut wurden. Für jede Ecke hatte sie eine Geschichte parat; ich verlor völlig das Zeitgefühl, während sie von königlichen Banketten und geheimen Gärten erzählte. Danach schlenderten wir durch das Bukchon Hanok Village, wo sich die Gassen um alte Holzhäuser winden. Hier wohnen noch Einheimische, also hielten wir unsere Stimmen eher leise (na ja, meistens). Ich erinnere mich an ein Teehaus mit offener Tür, aus dem dampfendes Wasser in die kühle Luft stieg.
Als Nächstes ging es nach Insadong – laut und bunt, mit Händlern, die ihre Waren anpreisen, und Kindern, die mit klebrigen Reiskuchen auf Stöcken vorbeirasten. Am Ende der Straße gibt es sogar ein Café mit Poo-Motiv (ich war nicht drin, bereue es aber ein bisschen). Wir schlüpften in einen Keramikladen, wo uns eine ältere Dame Pflaumentee probieren ließ – gleichzeitig sauer und süß. Nach dem Mittagessen (dafür hast du freie Zeit) begleiteten wir Minji zum Jogyesa-Tempel. Der Duft von Räucherstäbchen lag in der Luft, überall hingen Papierlaternen, und drinnen hörte man leises Chanten, das mich länger innehalten ließ als erwartet.
Der letzte Halt war der Gwangjang Markt – voll, lebendig, mit Menschen, die lautstark Nudeln schlürfen oder Bindaetteok-Pfannkuchen auf heißen Platten wenden. Ich probierte Mayak Gimbap, nachdem ich gesehen hatte, wie drei Einheimische in Rekordzeit eine Portion verschlangen (das Zeug macht süchtig). Der Markt hat so eine Energie, dass man gar nicht mehr gehen will, auch wenn die Füße müde sind. Am Ende quatschten wir noch mit einer Verkäuferin über den Stand ihrer Familie – sie kommt hier schon seit ihrer Kindheit her.
Ja, während der Tour am Changdeokgung-Palast trägst du traditionell einen Hanbok.
Ja, die Abholung ist von Haupt-U-Bahnstationen oder Hotels im Stadtzentrum Seouls inklusive.
Während der Tour besuchst du den Insadong Kunst- und Handwerksmarkt sowie den Gwangjang Markt.
Die Tour umfasst mehrere Stopps über den Tag verteilt; die genauen Zeiten variieren, aber an jedem Ort gibt es geführte Erkundungen und etwas Freizeit.
Ein festes Mittagessen ist nicht enthalten; du hast freie Zeit, um in Insadong oder der Umgebung selbst zu essen.
Der professionelle Guide spricht je nach Gruppe Englisch oder Chinesisch.
Ja, der Transport und alle besuchten Orte sind rollstuhlgerecht.
Dort kannst du Bindaetteok (Mungbohnen-Pfannkuchen), Mayak Gimbap (Seetangrollen), Nudeln und weitere koreanische Street Foods probieren.
Dein Tag beinhaltet die Abholung vom Hotel oder von zentralen U-Bahnstationen, alle Eintrittsgelder für Paläste und Tempel, den Transport zwischen den Stationen im bequemen Fahrzeug, einen erfahrenen lokalen Guide, der dir kulturelle Hintergründe erzählt – und viele Gelegenheiten, unterwegs Snacks zu probieren oder einzukaufen, bevor du in City Hall oder Myeongdong abgesetzt wirst.


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