Du schlenderst durch einen sri-lankischen Garten und pflückst frisches Gemüse, bevor du mit einheimischen Frauen Reis & Curry kochst. Lerne einfache Tricks für echtes Hausmannskost, genieße dein selbstgemachtes Essen zum Mittag- oder Abendessen und tausche dich bei starkem Tee aus. Langsames Reisen, das man nicht vergisst – vor allem, wenn man das nächste Mal Zwiebeln riecht.
Dein Tag umfasst das Gemüse-Pflücken im Garten von Sinhagiri, das gemeinsame Kochen mit einheimischen Frauen von sri-lankischem Reis & Curry und Roti sowie das gemeinsame Essen zum Mittag- oder Abendessen mit frischem Kaffee oder Tee – alle Zutaten sind inklusive. Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar.
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Mit unserer Ernte gingen wir zurück in die Küche, wo schon zwei einheimische Frauen alles vorbereiteten. Die Küche war schlicht – offene Fenster, Sonnenlicht auf dem gefliesten Boden, und der Duft von bratenden Zwiebeln stieg uns schon in die Nase, bevor wir überhaupt angefangen hatten. Ich versuchte, die Zwiebeln wie Mala zu schneiden, doch die Tränen liefen mir übers Gesicht (sie reichte mir ein Tuch und grinste). Wir lernten, Reis & Curry von Grund auf zuzubereiten – Kokosnuss von Hand geraspelt, Gewürze geröstet, bis alles warm und erdig duftete. Der Teig für das Roti klebte an meinen Fingern, aber das schien niemanden zu stören.
Zum Mittagessen gab es genau das, was wir gekocht hatten – nichts Aufwendiges, aber nach der Arbeit einfach perfekt. Dort zu sitzen, mit allen gemeinsam zu essen und die Hände zu benutzen, wie Mala es zeigte (es ist schwerer, als man denkt), ließ mich spüren, wie viel intensiver und süßer das Essen schmeckt, wenn man alles selbst gepflückt hat. Ich denke noch oft an den ersten Bissen vom Kürbis-Curry – weich und süß, mit einer sanften Schärfe, die erst nach ein paar Sekunden kam. Der Tee zum Schluss war kräftig und fast rauchig; vielleicht liegt es an den Blättern vor Ort oder am Wasser hier.
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