Erkunde Sevillas jüdisches Viertel mit einem lokalen Guide, entdecke versteckte Ecken und jahrhundertealte Geschichten, bevor du andalusische Tapas und Wein in einer gemütlichen Bar genießt. Freu dich auf Lachen beim Abendessen, überraschende Geschichten in sonnendurchfluteten Gassen und kleine Details, die du allein nie sehen würdest – inklusive aller Speisen und Getränke.
„Nein, nicht diese Straße – die mit den Orangenbäumen,“ lachte unsere Führerin Carmen und winkte uns von einer Sackgasse zurück. Santa Cruz ist ein Labyrinth aus verwinkelten Gassen und sonnengebleichten Mauern, und ehrlich gesagt verlor ich nach den ersten Kurven komplett den Überblick. Die Steine unter den Füßen waren noch kühl, obwohl die Luft warm blieb – so fühlt sich Sevilla am späten Nachmittag an. Carmen zeigte auf ein winziges Kachelstück über einer Tür und erklärte, dass dort früher eine Mesusa hing. Allein hätte ich das nie bemerkt. Sie erzählte uns von Susona und ihrer Geschichte – voller Geheimnisse und Verrat – und obwohl ich schon über das jüdische Viertel gelesen hatte, bekam die Geschichte hier eine ganz neue Bedeutung.
Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Legenden so fesseln würden. Es gibt einen stillen Ort nahe dem ehemaligen Friedhof – heute nur noch ein kleines, verstecktes Bauwerk hinter Hecken. Jemand spielte in der Nähe Gitarre (nicht für uns, einfach so), und aus der Ferne roch man den Duft von gebratenem Olivenöl. Wir hielten kurz inne und lauschten; niemand sprach. So ein Moment, der länger wirkt als er ist. Die Tour schlängelte sich weiter durch enge Gassen – eine Straße war kaum breit genug für zwei nebeneinander – und Carmen erzählte, wie sich das Viertel über die Jahrhunderte verändert hat, wer hier lebte und wer ging.
Das Highlight? Das Abendessen in einer kleinen Bar, die ich alleine nie gefunden hätte – kein Schild draußen, nur Gelächter, das herausströmte, als jemand die Tür öffnete. Wir quetschten uns an einen Tisch mit abgenutzten Fliesen und probierten drei verschiedene Tapas (ich denke immer noch an das Salmorejo). Der Wein kam schnell – andalusische Rotweine, Carmen bestand darauf, dass wir beide probieren – und plötzlich tauschten alle Reisegeschichten aus, als würden wir uns schon ewig kennen. Wenn du eine persönliche, kleine Führung durchs jüdische Viertel in Sevilla suchst – inklusive echtem andalusischem Essen – dann ist das genau das Richtige.
Die Tour zu Fuß dauert etwa 1,5 Stunden; das komplette Erlebnis mit Abendessen etwa 3 Stunden.
Ja, deine Buchung umfasst ein Drei-Gänge-Menü mit traditionellen andalusischen Tapas und zwei Getränken pro Person.
Ja, alle besuchten Bereiche und Wege sind rollstuhlgerecht.
Die Gruppe ist klein und auf maximal 10 Teilnehmer begrenzt.
Das Abendessen wird in einem sorgfältig ausgewählten Lokal im Viertel Santa Cruz serviert.
Wenn du das bei der Buchung angibst, informiert man das Restaurant, damit Allergien oder Unverträglichkeiten berücksichtigt werden.
Ja, dein Guide ist lizenziert und führt die Tour auf Englisch durch.
Dein Abend umfasst eine Führung durch die historischen Straßen von Santa Cruz mit einem englischsprachigen, lizenzierten Guide, gefolgt von einem kompletten andalusischen Abendessen mit drei traditionellen Tapas-Gängen und zwei Getränken pro Person – alles in einer kleinen, persönlichen Gruppe im alten jüdischen Viertel von Sevilla.


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