Erkunde Stockholms Altstadt oder Södermalm mit einem lokalen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt. Bestimme selbst Route und Tempo – und ergänze optional das Vasa Museum. Freu dich auf Lacher über falsch ausgesprochene Straßennamen, warme Leckereien an kalten Ecken und Momente, in denen Geschichte zum Greifen nah ist.
Die Tour dauert 2 Stunden für kleine Gruppen (ca. 2 Personen) oder bis zu 3 Stunden für größere Gruppen (bis zu 15 Personen).
Ja, du kannst zwischen Gamla Stan, Södermalm, Östermalm wählen oder einen Museumsbesuch wie das Vasa Museum hinzufügen.
Nein, Tickets für das Vasa Museum sind extra, aber dein Guide kann sie für dich organisieren.
Nein, es handelt sich um eine reine Wandertour, aber auf Wunsch kann vorher Transport organisiert werden.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen oder Buggy mitkommen.
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht.
Ja, Assistenzhunde sind willkommen.
Du kannst gegen Aufpreis eine 8-Stunden-Tour mit zusätzlichen Stunden anfragen.
Dein Tag wird von einem erfahrenen lokalen Guide begleitet, der die Tour ganz nach deinen Interessen gestaltet – von den verwinkelten Gassen Gamla Stans bis zu den kreativen Ecken Södermalms. Museumsbesuche wie das Vasa Museum können optional hinzugebucht werden (Tickets nicht inklusive). Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe, Kinderwagen und Rollstühle sind willkommen.
„Wie heißt auf Schwedisch eigentlich ‚Kopfsteinpflaster-Knie‘?“ fragte ich unseren Guide Erik, nachdem ich zum dritten Mal über die unebenen Steine in Gamla Stan gestolpert war. Er grinste nur und meinte, so ein Wort gibt es nicht – hier lernt man einfach, anders zu laufen. Unsere private Tour startete mitten in der Altstadt, wo die Häuser sich fast zugeflüstert haben und aus der Bäckerei der Duft von Zimtschnecken herüberwehte (ich schwöre, der Duft folgte uns). Erik erzählte von den alten Namen der Gassen – manche sind uralte Insiderwitze – und ich versuchte immer wieder, sie auszusprechen. Li lachte, als ich „Kåkbrinken“ versuchte. Wahrscheinlich habe ich es total verhauen.
Wir hätten jede Route wählen können – Södermalm mit seinen Indie-Läden und Wandgemälden oder Östermalm für etwas Schickeres – aber wir blieben größtenteils in Gamla Stan. Das Wetter spielte verrückt: Mal schien die Sonne auf die gelben Hauswände, dann wehte ein kalter Wind vom Wasser, der mich wünschte, ich hätte Handschuhe mitgenommen. Zwischendurch bogen wir in einen kleinen Platz ab, wo Kinder Fangen um eine Statue spielten (deren Eltern taten so, als würden sie nicht zusehen). Erik zeigte, wie die Stadtschichten übereinanderliegen – Mittelalter unter Renaissance unter modernem Glas – und plötzlich fiel mir all das kleine Detail auf, das ich allein wohl übersehen hätte.
Wer Lust auf Museen hat, kann sie dazunehmen – zum Beispiel das Vasa Museum, das wirklich beeindruckend ist (ein ganzes Schiff aus dem 17. Jahrhundert, das einfach da liegt). Diesmal waren wir nicht drin, aber Erik sagte, er könne Tickets besorgen und die Zeiten so legen, dass man den größten Andrang umgeht. Das Schönste war, wie locker alles war; keine starre Tour. Als wir Hunger bekamen, führte er uns zu einer Bäckerei, wo die Kardamomschnecken klebrig und warm sind und draußen mit kalten Fingern irgendwie noch besser schmecken. Ich denke immer noch an den Blick aufs Wasser bei Slussen – grauer Himmel, Boote gleiten langsam vorbei, als hätten sie nirgendwo anders hin zu müssen.
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