Erlebe William Wallaces Geschichten im Stirling Castle, schlendere durch das ruhige Luss am Loch Lomond und stehe unter den glänzenden Stahlriesen von The Kelpies. Mit lokalen Guides, freier Zeit für Mittagessen oder Bootstour und bequemer Fahrt ab Edinburgh spürst du das echte Schottland abseits der Postkarten.
Die Tour dauert etwa einen ganzen Tag mit Abfahrt am Morgen und Rückkehr am Abend.
Nein, der Eintritt ist optional und Tickets kosten vor Ort £18,50 pro Erwachsenem.
Nein, es sind keine Mahlzeiten inklusive; du hast in Luss Zeit, in Cafés oder Läden Mittagessen zu kaufen.
Ja, eine optionale 90-minütige Bootstour kostet £19 pro Erwachsenem und kann am Tag gebucht werden.
Nein, die Tour startet von einem zentralen Treffpunkt in Edinburgh.
Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden; Kinder unter 3 Jahren sind nicht erlaubt.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour erlaubt.
Ja, dein Fahrer-Guide erzählt live während der gesamten Tour.
Dein Tag beinhaltet die Fahrt im klimatisierten Minivan ab Edinburgh mit Live-Kommentar deines Fahrer-Guides. Du hast an jedem Stopp freie Zeit – Stirling Castle (Eintritt extra), das Dorf Luss am Loch Lomond (mit optionaler Bootstour oder Destilleriebesuch) und einen Besuch bei The Kelpies, bevor es abends zurückgeht.
„Schaut mal nach links,“ sagte unser Guide, gerade als der Bus an Feldern vorbeifuhr, die in allen Grüntönen zu leuchten schienen. Ich musste noch über seine Geschichte zu William Wallace lachen – ganz anders als im Film – als wir am Stirling Castle ankamen. Der Stein unter meiner Hand fühlte sich kalt und rau an, obwohl die Sonne endlich mal schien. Ich schlenderte ein bisschen durch die alten Gassen, während einige aus der Gruppe das Schloss besuchten (Tickets kosten extra, können aber spontan gekauft werden). Es hat etwas Magisches, dort oben zu stehen und das Denkmal in der Ferne zu sehen – man kann fast die Schlachten unter den Füßen hören.
Die Fahrt zum Loch Lomond war ruhiger. Vielleicht waren alle müde oder es lag an diesem sanften schottischen Licht, das durch die Fenster fiel. Wir machten Halt in Luss, einem so gepflegten Dorf, dass es fast unwirklich wirkt – kleine Häuschen mit Blumen überall und der leichte Duft von Torfrauch in der Luft. Ich holte mir ein Sandwich in einem Laden, vor dessen Tür ein alter Hund schlief (er hat kaum mit der Wimper gezuckt, als ich über ihn stieg). Einige machten eine Bootstour auf dem Loch Lomond; ich setzte mich einfach ans Wasser und genoss die Weite. Der See ist so groß, dass man sein Ende kaum sieht, besonders wenn Wolken tief über den Hügeln hängen. Irgendwo dazwischen gab’s Mittagessen – nichts Besonderes, aber genau richtig, um gestärkt zurückzufahren.
Auf dem Rückweg nach Edinburgh machten wir Halt bei The Kelpies. Diese riesigen Pferdeköpfe aus Stahl sind etwa 30 Meter hoch – man merkt erst, wie gewaltig sie sind, wenn man direkt darunter steht und das eigene Spiegelbild im Metall verzerrt sieht. Unser Fahrer erzählte von Kelpies, den wandelbaren Wassergeistern aus schottischen Legenden (ich hab wohl die Hälfte verpasst, weil ich versuchte, ein Foto ohne Regenschirm im Bild zu machen). Ganz schön surreal, nach all den Burgen und Seen so ein modernes Kunstwerk zu sehen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich an so viele kleine Details erinnere: wie ruhig Luss im Vergleich zu Edinburgh wirkt oder wie alle am Loch Lomond für eine Weile langsamer werden. Wenn du einen entspannten Tagesausflug ab Edinburgh suchst, der trotzdem echte schottische Highlights bietet – Burgen, Seen, diese beeindruckenden Pferdeskulpturen – dann ist dieser genau richtig, ohne sich wie eine To-Do-Liste anzufühlen.
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