Du fährst mit Quad oder Buggy über São Miguels vulkanische Kraterstraßen, begleitet von einem lokalen Guide. Halt an wilden Aussichtspunkten, spüre den rauen Wind der Azoren im Gesicht und erlebe matschige Pfade zwischen Lagunen, verlassene Hotels im Nebel und lachende Momente im Kiefernwald – ein Tag, den du nie vergisst, wenn du das Motorengeräusch hörst.
Die Tour dauert einen halben Tag und führt durch Sete Cidades auf São Miguel.
Ja, für alle Teilnehmer werden Helme gestellt.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig, aber eine moderate Fitness wird empfohlen.
Nein, ein Abholservice ist nicht enthalten; den Treffpunkt erhältst du nach der Buchung.
Ja, es werden mehrere bekannte Aussichtspunkte wie Vista do Rei angefahren.
Nein, wegen der Offroad-Strecken wird die Tour Schwangeren nicht empfohlen.
Ja, es gibt öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe des Startpunkts.
Bequeme Kleidung ist ideal; Helme werden vom Veranstalter gestellt.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung von Quads oder Buggys mit Helmen für deine Sicherheit, die Begleitung eines lokalen Experten auf den rauen Kraterwegen und durch Waldreservate rund um Sete Cidades auf São Miguel sowie alle Gebühren und Versicherungen – so kannst du dich voll aufs Fahren und die wilden Azorenblicke konzentrieren.
Das Erste, was mir auffiel, war der Geruch – erdig, fast metallisch, vermischt mit dem Duft von Kuhweiden. Wir trafen unseren Guide nahe Sete Cidades, Helme in der Hand (meiner war etwas zu groß, aber ich hab’s einfach hingenommen). Die Quads sahen aus wie aus einem Film. Als wir die Kraterstraße entlangfuhren, übertönte das Brummen des Motors für einen Moment alles – nur mein Herzschlag war noch zu hören. Ganz anders als erwartet – oben war es ruhiger, nur Wind und entferntes Vogelgezwitscher.
Wir hielten an einem Aussichtspunkt – ich glaube, er hieß Vista do Rei – und ehrlich gesagt, die Farben sind schwer zu beschreiben. Die Seen unten waren halb blau, halb grün, als hätte jemand eine Linie gezogen. Unser Guide zeigte auch das verlassene Hotel, übersät mit Graffiti und zerbrochenen Fenstern. Irgendwie wirkte das fast poetisch inmitten der Natur. Er erzählte von Ausbrüchen und lokalen Legenden (ich hab nur die Hälfte mitbekommen, weil ein Habicht über uns kreiste). Da wurde mir klar, wie weit wir von normalen Straßen weg waren – keine Busse, nur matschige Pfade und ab und zu eine Kuh, die dich anstarrt.
Ein Stück fuhren wir durch ein Waldreservat – die Luft wurde kühler und roch plötzlich nach nassem Laub. Meine Hände kribbelten vom festen Griff am Lenker (ich bin kein Offroad-Profi), aber die Gruppe lachte jedes Mal, wenn jemand zu heftig über einen Buckel fuhr. Einmal versuchte ich, „Sete Cidades“ auf Portugiesisch auszusprechen; unser Guide grinste, korrigierte mich aber nicht. Ehrlich gesagt denke ich immer noch an diesen Ausblick – Wolken, die so schnell zogen, dass man fast ihre Schatten über das Wasser flitzen sah.
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