Du paddelst ab Vila Franca do Campo mit einem lokalen Guide über offenes Wasser zur berühmten Insel, entdeckst unterwegs vulkanische Höhlen und schwimmst in einer natürlichen Kraterlagune. Freu dich auf salzige Luft, Lacher über Paddel-Pannen und stille Momente umgeben von uraltem Gestein – alle Eintrittsgelder sind inklusive.
Die Tour dauert etwa einen halben Tag, inklusive Paddeln, Schwimmen auf der Insel und Rückfahrt.
Ja, die Eintrittsgebühren zur Insel sind in der Buchung enthalten.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig – der Guide erklärt alles vor dem Start ganz einfach.
Ja, im Krater der Insel hast du freie Zeit zum Schwimmen oder Schnorcheln.
Ja, auf der Insel sind Toiletten vorhanden.
Bringe Badesachen mit (du wirst nass), Sonnencreme und vielleicht Wechselkleidung.
Die Tour ist nicht empfohlen für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die nicht sicher schwimmen können.
Der Guide gibt zu Beginn eine einfache Einweisung – die Tour ist auch für Anfänger geeignet.
Dein Tag beinhaltet alle Eintrittsgelder für die Insel Vila Franca do Campo, Kayak-Ausrüstung und eine wasserdichte Tasche; du wirst von einem erfahrenen lokalen Guide begleitet, der jede Strömung und Höhle an dieser Küste kennt.
Als wir die Marina von Vila Franca do Campo gerade verlassen hatten, schmeckte ich schon das Salz auf den Lippen. Unser Guide João scherzte gleich, wie ruhig das Meer heute wirkte – aber mit einem Augenzwinkern meinte er, dass sich das hier auf den Azoren in fünf Minuten ändern kann. Nach einer kurzen Einweisung, wie man nicht im Kreis paddelt (was mir trotzdem ein paar Mal passierte), stießen wir ab in dieses seltsam klare Wasser, das an den Rändern unserer Kayaks grünlich zu leuchten schien. Man roch Tang und Sonnencreme – klingt komisch, fühlte sich aber genau nach Sommer an.
Beim Paddeln zur Insel wurde ich immer wieder von den schwarzen Klippen abgelenkt – vulkanisches Gestein, erklärte João, entstanden, als „die Erde explodierte“. Er zeigte uns kleine Höhlen am Wegesrand; manche waren nur Schatten, andere hallten, wenn wir nah genug herandrifteten. Für einen Moment war alles still, nur das Eintauchen der Paddel und das Kreischen der Möwen über uns – ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dort draußen so winzig fühlen würde. Die Überfahrt dauert nicht lange (etwa 10-15 Minuten), aber mit der Strömung, die uns seitlich schob, zog es sich etwas. Trotzdem nicht schwer – auch wenn die Arme bei mir schon wie Spaghetti waren.
Das Anlanden auf der Insel war etwas holprig (ich rutschte beim Aussteigen – João tat so, als hätte er nichts gesehen), aber dann stand man plötzlich mitten in diesem wilden vulkanischen Ring, das Wasser glatt wie ein Spiegel. Wir befestigten die Kayaks an schwimmenden Bojen und mussten durchs Wasser waten – nass werden ging nicht anders, fühlte sich aber nach dem Paddeln richtig gut an. Das Wasser ist am Anfang kalt, dann genau richtig. Die Leute verteilten sich: einige schnorchelten, andere lagen entspannt auf warmen Felsen oder lauschten João, der Geschichten von alten Piratenlandungen erzählte. Es gibt sogar versteckte Toiletten (mitten im Nirgendwo, hätte ich nicht gedacht), und man hat Zeit zum Schwimmen oder einfach zum Schweben, während das Sonnenlicht über die Kraterwände tanzt.
Der Rückweg war langsamer – die Arme müde – aber niemand hatte es eilig. Ich ertappte mich dabei, wie ich darüber nachdachte, wie anders alles im späten Nachmittagslicht aussah, wenn es auf die Marina zurückfiel. So ein Tag, der einem aus Gründen im Kopf bleibt, die man nicht genau benennen kann... vielleicht einfach, weil ich nicht erwartet hatte, so viel Ruhe zu spüren, während ich auf São Miguel im Kayak über das Wasser schaukelte.
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