Du fährst von Krakau durch sanfte Hügel nach Zakopane, probierst frischen Oscypek in einer echten Hirtenhütte, schlenderst durch die lebhafte Krupówki mit ihrem Bergstadt-Flair und fährst mit der Gubałówka-Seilbahn zu spektakulären Tatra-Aussichten. Die Mischung aus Tradition, Kulinarik und Natur bleibt lange im Kopf, auch wenn du schon zurück in der Stadt bist.
„Du musst ihn warm probieren“, sagte unser Fahrer Marek und reichte mir ein Stück Oscypek in der Bacówka bei Chochołów. So einen rauchigen Schafskäse hatte ich noch nie gegessen – leicht salzig, leicht süß, und ehrlich gesagt wusste ich zuerst gar nicht, ob ich ihn mochte oder nicht. In der Hütte roch es nach Holzfeuer und etwas Erdigem. Gerade mal zwei Stunden zuvor hatten wir Krakau verlassen, und doch fühlte es sich schon an wie ein anderes Land; die Holzhäuser in Chochołów wirkten fast zu perfekt, als wären sie extra für uns gemalt worden. Ich versuchte immer wieder, den Ortsnamen richtig auszusprechen – Marek lachte jedes Mal.
Zakopane selbst war auch an einem Wochentag lebendig. Die Krupówki war voller Menschen, dick eingepackt (obwohl es gar nicht so kalt war), Verkäufer boten kleine geschnitzte Schafe und diese seltsam süchtig machenden süßen Brote an. Pferdekutschen klingelten vorbei, und überall hörte man ein leises Stimmengewirr – dazu die scharfe Bergluft, die man erst bemerkt, wenn man kurz stehen bleibt. Wir hatten Freizeit, also ging ich in ein kleines Café, trank Tee und beobachtete ein älteres Paar, das sich darüber stritt, welchen Kuchen sie bestellen sollten. Irgendwie fühlte sich das richtig heimelig an.
Die Seilbahn hoch auf den Gubałówka war voll, aber es hat sich gelohnt – das Glasdach ließ die Tatra noch beeindruckender wirken als vom Ort aus. Oben stand ich eine Weile einfach nur da, sprach mit niemandem, sondern genoss die Weite und den Himmel. Jemand in der Nähe aß gegrillte Wurst, und der Duft zog herüber; plötzlich knurrte mein Magen wieder. Auf der Rückfahrt zeigte Marek versteckte alte Skisprunganlagen zwischen den Bäumen – die hätte ich alleine nie entdeckt. Es ist schon verrückt, wie viel man ohne einen Einheimischen verpasst.
Rund 110 Kilometer – meist etwa zwei Stunden pro Strecke mit bequemem Transport.
Ja, die Abholung erfolgt direkt an deiner Unterkunft in Krakau.
Du probierst Oscypek-Käse und regionale Spezialitäten in einer traditionellen Bacówka (Hirtenhütte).
Ja, du hast Zeit, die Krupówki zu erkunden oder einfach zu entspannen.
Ja, das Ticket für die Gubałówka ist im Preis enthalten.
Du kannst zwischen kleinen Gruppen oder privaten Touren wählen.
Babys sind willkommen; bei Bedarf gibt es spezielle Kindersitze.
Dein Tag startet mit der Abholung an deinem Krakauer Hotel, danach geht es komfortabel durch malerische Dörfer wie Chochołów mit seinen Holzhäusern. Du besuchst eine traditionelle Hirtenhütte, um Oscypek-Käse und lokale Snacks zu probieren, fährst mit der Gubałówka-Seilbahn über Zakopane und hast genug Zeit, die Krupówki in Ruhe zu entdecken, bevor es zurückgeht.


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