Du schneidest frischen Fisch für Ceviche in einer warmen Küche in Lima, mixt deinen eigenen Pisco Sour (mit limettigen Händen), probierst unbekannte lokale Früchte und lachst gemeinsam über Lomo Saltado mit einer Köchin, die eher wie eine Freundin wirkt. Praktisch, voller Geschichten – und am Ende riechst du wahrscheinlich nach Limetten.
Schon mal versucht, eine Lucuma zu schälen? Ich bis zu diesem Nachmittag in Lima nicht. Unsere Gruppe versammelte sich um den Küchentisch, die Hände noch klebrig von der Obstverkostung. Chef Carla begrüßte uns mit dieser entspannten Herzlichkeit – sie erzählte, dass jede Familie ihr eigenes Rezept für Ceviche hat. Draußen mischten sich die Straßen-Geräusche mit dem Klappern der Messer auf den Schneidebrettern. Überall lag ein leichter Zitrusduft in der Luft, der mir schon vor dem Kochen den Appetit anregte.
Los ging’s mit Pisco Sours (ich hab’s mit Limette etwas übertrieben – Carla grinste nur und ließ mich machen). Sie zeigte uns, wie man den Drink richtig schüttelt, mit Eiweiß und allem Drum und Dran. Die Küche war lebhaft, aber entspannt; Schalen mit gehackten Zwiebeln und leuchtend gelben Ají-Schoten standen bereit für die Causa. Als ich „ají amarillo“ aussprechen wollte, lachte Carla herzlich – mein Akzent war hoffnungslos. Aber sie erklärte, wie wichtig jede Zutat ist, besonders für das Lomo Saltado. Das Zischen in der Pfanne übertönte für einen Moment alles andere.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Ceviche machen so viel Spaß macht – der Fisch fühlte sich kalt und fest an, und den frischen Limettensaft darüber zu träufeln war fast meditativ. Wir sprachen darüber, woher die Rezepte stammen; Carla erzählte von der Küche ihrer Großmutter und von Sonntagsessen, die sich bis in den Nachmittag zogen. Ich denke noch oft an den Blick aus ihrem Fenster – grauer Himmel, aber drinnen so gemütlich, als wäre man für ein paar Stunden Teil der Familie.
Das Dessert war einfach, aber lecker – ein süßer Happen, während wir Espresso tranken und darüber lachten, wer das beste Lomo Saltado gemacht hat (ich war’s nicht). Mittlerweile lachte jeder viel leichter. Es gab mehr als genug Essen, ehrlich gesagt mehr als ich erwartet hatte. Als ich am Abend aus der Küche trat, roch ich immer wieder an meinen Händen die Limette und dachte, ich probier das vielleicht mal zuhause… aber wahrscheinlich nicht so gut wie Carla.
Du bereitest Ceviche, traditionelle Causa, Lomo Saltado zu und probierst lokale Früchte sowie Dessert.
Ja, jeder macht einen Pisco Sour (alkoholisch) oder kann stattdessen ein Softdrink oder Wasser wählen.
Der Kurs umfasst vier Gerichte plus Getränke und Verkostungen; plane mehrere Stunden ein.
Im Angebot werden keine vegetarischen Optionen erwähnt; bitte direkt beim Anbieter nachfragen.
Ein Abholservice wird nicht erwähnt; bitte beim Anbieter nachfragen.
Alle frischen Zutaten werden vor Ort vom Küchenteam bereitgestellt.
Der Kurs ist für alle Altersgruppen offen, aber alkoholische Getränke wie Pisco Sour gibt es nur ab 18 Jahren.
Ja, der Kurs ist rollstuhlgerecht und Assistenztiere sind erlaubt.
Dein Abend umfasst alle frischen Zutaten, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung von einer Profi-Köchin in Lima, während der Session Wasserflaschen, pro Person einen Pisco Sour oder alkoholfreies Getränk (Alkohol ab 18 Jahren), Kaffee oder Tee nach dem Essen sowie großzügige Portionen aller zubereiteten Gerichte – Ceviche, Causa, Lomo Saltado – und ein Dessert zum Probieren, bevor es zurück ins Stadtleben geht.
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