Genieß Muña-Tee gegen die Höhenluft, entdecke die alten Moray-Terrassen mit einem Experten, koste Schokolade mit Salz aus Maras, stöbere auf dem bunten Pisac Markt und iss mit Blick auf die Felder – alles an einem Tag im Heiligen Tal ab Cusco. Lachen, lokale Geschichten und unvergessliche Momente inklusive.
Die Ganztagestour dauert etwa 10–11 Stunden inklusive Fahrzeiten zwischen den Stationen.
Ja, ein Buffet-Mittagessen in einem bekannten Restaurant im Heiligen Tal ist dabei.
Du besuchst die Moray Terrassen, Maras Salzbecken, den Pisac Markt und Goldschmiedewerkstätten.
Ja, der Transport mit Abholung vom Hotel ist inklusive für maximalen Komfort.
Ja, erfahrene Guides erzählen während der Tour spannende Geschichten über Anden-Textilien, Landwirtschaft und Geschichte.
Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet; Babys können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß sitzen.
Ja, es gibt Zeit zum Stöbern und Einkaufen von Textilien und Kunsthandwerk auf dem Pisac Markt.
Ja, an jeder Station gibt es ausreichend Zeit zum Fotografieren und Erkunden.
Dein Tag startet mit Abholung vom Hotel in Cusco per Touristenbus, geführte Besuche der Moray Terrassen, Maras Salzbecken (inklusive Schokoladenverkostung), Zeit zum Einkaufen auf dem Pisac Markt sowie Eintrittsgelder, wo nötig. Ein Buffet-Mittagessen in einem der bekanntesten Restaurants im Heiligen Tal ist ebenfalls dabei, bevor es abends zurück nach Cusco geht.
„Probier den Muña-Tee – der hilft gegen die Höhenluft“, sagte unsere Guide Julia und reichte mir schon in Cusco eine dampfende Tasse. Ich nahm einen Schluck, der scharf und minzig schmeckte, fast wie wilde Kräuter nach dem Regen. Im Van herrschte schon lebhaftes Gespräch, als wir aus der Stadt hinausfuhren, und ich sah durch das Fenster bunte Patchwork-Felder – grün und gold, fast unwirklich. Julia zeigte immer wieder kleine Dörfer, die in den Hügeln versteckt lagen, und erzählte Geschichten über Anden-Webmuster, die ich zwar nicht ganz behalten habe, aber trotzdem gern hörte.
Der erste Halt war Moray. Diese kreisförmigen Terrassen wirken live noch seltsamer als auf Fotos – als hätte jemand riesige Fingerabdrücke in die Erde gedrückt. Julia erklärte, wie die Inkas hier mit Pflanzen auf verschiedenen Höhen experimentierten. Für einen Moment herrschte Stille, während wir in die Ringe schauten; man hörte nur den Wind, der durch das trockene Gras strich. Dann klingelte jemandes Handy (typisch) und wir lachten darüber, wie wir die uralte Stimmung kaputt machten. Danach gab’s Schokolade mit rosa Salz in Maras – ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass mir das so gut schmeckt. Das Salz wird direkt aus den tausenden flachen Becken geerntet; wenn man nah dran ist, riecht man die Mineralien in der Luft.
Am liebsten mochte ich das Schlendern über den Pisac Markt gegen Ende des Tages. Laut, bunt, Frauen verkaufen Obst in Tüchern, Kinder flitzen zwischen den Ständen umher, und überall riecht es nach Maisfladen und Weihrauch. Julia stellte uns einen Goldschmied vor, der zeigte, wie er Silber von Hand bearbeitet (ich versuchte „Danke“ auf Quechua zu sagen, habe es aber total verhauen). Das Mittagessen gab es vorher in einem großen Buffet-Restaurant mit Blick auf die Felder; viele Kartoffeln, Eintöpfe, etwas Scharfes, das ich nie ganz identifizieren konnte, aber trotzdem immer wieder nachnahm.
Am späten Nachmittag fühlte sich mein Kopf voll an – nicht nur wegen der Höhe, sondern von all den Farben und Geschichten, die sich drängten. Auf der Rückfahrt nach Cusco wurde es still im Van, alle schauten hinaus, wie die Schatten über das Tal krochen. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn es zuhause mal wieder zu hektisch wird.
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