Du startest von Cusco zu einem Tagesausflug zu den Salzminen von Maras, siehst, wie Familien das rosa Salz von Hand ernten, und erkundest die geheimnisvollen runden Terrassen von Moray, während dein Guide ihre Geschichte erzählt. Ein Stopp in Chinchero bringt dich zu traditionellem Weben und alten Inka-Mauern – ehrlich gesagt bleibst du mit mehr Fragen als Antworten zurück.
Ich hatte nicht erwartet, dass die Fahrt aus Cusco so ruhig sein würde – einfach dieses langsame Hochfahren, Fenster runter, ein bisschen Staub in der Luft. Unsere Guide Julia erzählte uns von ihrer Großmutter, die an den Salzbecken bei Maras gearbeitet hatte (sie nannte sie „Salineras“), und plötzlich roch ich etwas Scharfes und Mineralisches, noch bevor wir das erste weiße Salz sahen. Als wir endlich ankamen, war das Licht fast blendend: Tausende kleine Salzbecken, die sich den Hang hinaufstapelten, jedes funkelte anders im Morgenlicht. Einige Familien schöpften die Kristalle von Hand, und unter unseren Füßen knirschte das Salz leise, als wir am Rand entlanggingen. Ich probierte eine Prise – natürlich salzig, aber mit einem erdigen Nachgeschmack, der mir im Gedächtnis blieb.
Moray war unser nächstes Ziel, etwa 30 Minuten entfernt? Dort draußen verging die Zeit irgendwie anders. Die runden Terrassen sahen von oben fast unwirklich aus – als hätte jemand riesige Ringe in die Erde gesetzt. Julia erklärte, wie die Inkas diese für Pflanzenexperimente nutzten; sie zeigte uns, wo Kartoffeln je nach Ring wärmer oder kühler gewachsen wären. Ich dachte die ganze Zeit daran, wie viel Arbeit es gewesen sein muss, das alles von Hand zu formen. Der Wind war hier kälter, und meine Jacke reichte kaum – man weiß eben nie so genau, was man für diese Höhen mitnehmen soll.
Auf dem Rückweg machten wir Halt in Chinchero – dort gibt es einen Markt, wo Frauen mit diesen leuchtend roten Hüten (deren Namen ich vergessen habe) zusammen webten und lachten. Eine von ihnen zeigte mir, wie man Alpakawolle spinnt; meine Finger verhedderten sich schnell und alle lachten – ich eingeschlossen. Die alten Inka-Mauern rund um das Haus von Tupac Inca Yupanqui stehen noch immer – die Steine sind so fest zusammengefügt, dass man nicht mal eine Münze dazwischen schieben könnte. Ich verlor fast das Zeitgefühl, während ich einfach zusah, wie die Menschen dort ihren Alltag lebten.
Die Tour ist ein halbtägiger Ausflug ab Cusco mit Besuchen der Salzminen von Maras, der Moray-Terrassen und des Dorfes Chinchero.
Ja, die Abholung und Rückfahrt zum Hotel sind im Preis enthalten.
Der Guide spricht während des gesamten Tagesausflugs Englisch.
Die Gruppengröße liegt zwischen 4 und maximal 8 Personen.
Babys sind erlaubt, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, es gibt einen Halt in Chinchero mit Marktbesuch und Besichtigung der Inka-Mauern.
Für alle Teilnehmer ist während der Sacred Valley Tour Wasserflaschen inklusive.
Ja, in der Nähe der Ausstiegsstellen in Cusco gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt zum Hotel in Cusco, Wasserflaschen für alle unterwegs, bequemen Transport zwischen den Sehenswürdigkeiten in einer kleinen Gruppe (meist nicht mehr als acht Personen) sowie einen englischsprachigen Guide, der dich durch alle Stationen führt – von den Salzminen in Maras über die Moray-Terrassen bis zum Dorf Chinchero – bevor ihr gemeinsam zurückkehrt.


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