In Cusco krempelst du die Ärmel hoch und kochst echte peruanische Gerichte direkt mit einer einheimischen Köchin – frisches Ceviche, heißes Lomo Saltado und einen spritzigen Maracuja-Pisco-Cocktail, den du selbst shaken wirst. Freu dich auf viel Spaß, Geschichten zu jedem Zutaten und ein Essen, an das du dich noch lange erinnerst.
Ich gebe zu, der rohe Fisch hat mich erst etwas nervös gemacht. Ceviche schien immer wie ein Gericht, das nur Profis hinkriegen – doch da standen wir, mit Schürzen und hochgekrempelten Ärmeln, und starrten auf die glitschigen Fischstücke, während Köchin Andrea uns anlächelte. „Keine Sorge“, sagte sie, „die Limette macht das Kochen.“ Die Luft war voll von frischer Zitrusnote. Ich habe so viele Limetten ausgepresst, dass meine Hände taub wurden. Alle lachten, als ich fast meine Schüssel fallen ließ, aber Andrea nickte nur und meinte: Genau so lernt man.
Die Küche war hell und lebendig – im Hintergrund lief eine Playlist, während das Rindfleisch im Wok für unser Lomo Saltado brutzelte. Ich versuchte Andreas Technik nachzumachen, aber meine Zwiebeln karamellisierten nie so schön wie ihre (sie meinte, das braucht Übung). Sie erzählte von den Rezepten ihrer Großmutter und warum die peruanische Küche so eine wilde Mischung aus chinesischen, spanischen und Inka-Einflüssen ist. Zwischendurch reichte sie mir einen Löffel Ají Amarillo-Paste und warnte vor der Schärfe; ich ignorierte das und bereute es sofort. Meine Lippen kribbelten noch zehn Minuten lang.
Den Pisco Chilcano zu mixen war nach all dem Schneiden eine echte Erleichterung – ein Schuss Maracuja-Saft (den ich immer noch nicht richtig aussprechen kann), Pisco und Ginger Ale. Süß und säuerlich zugleich. Gemeinsam setzten wir uns dann an den Tisch, um unser Essen zu genießen – kein Schnickschnack, einfach Schüsseln weiterreichen und vergleichen, wer das schärfste Ceviche hat. Es fühlte sich eher wie ein Familienessen als ein Kurs an. Ich denke noch oft an den ersten Bissen Ceviche zurück – der kalte Fisch, das warme Sonnenlicht durchs Fenster – und wie stolz ich war, dass ich es nicht vermasselt hatte.
Ja, Vegetarier und Zöliakie-Betroffene sind willkommen – gib einfach vorher Bescheid, wenn du spezielle Wünsche hast.
Du bereitest peruanisches Ceviche, Lomo Saltado (Rindfleisch-Pfannengericht) und einen Maracuja-Pisco-Chilcano zu.
Nein, du wirst Schritt für Schritt von der Köchin begleitet – ganz entspannt.
Ja, du bekommst einen Pisco Chilcano Cocktail und unbegrenzt gereinigtes Wasser während des Kurses.
Die Gruppen sind klein, damit die Köchin dir persönlich helfen kann.
Nein, es ist kein Hotel-Transfer dabei, aber öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe.
Das ist nicht genau angegeben – am besten fragst du direkt beim Anbieter nach, wenn du Kinder mitbringen möchtest.
Dein Tag beinhaltet alle frischen Zutaten, um Ceviche und Lomo Saltado selbst zuzubereiten – unter Anleitung einer erfahrenen zweisprachigen Köchin in Cuscos Küche. Außerdem gibt es eine Vorspeise (Ceviche), ein Hauptgericht (Lomo Saltado) und statt Nachtisch einen hausgemachten Maracuja-Pisco-Chilcano Cocktail. Dazu unbegrenzt gereinigtes Wasser, bevor du wieder in Cusco unterwegs bist.
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