Steig an Bord eines Elektroboots für eine Abendfahrt auf dem Oslofjord, genieße ein 3-Gänge-Nordic-Dinner und lass die Stadtlichter hinter dir verblassen. Lokale Guides erzählen Geschichten, während du an Leuchttürmen und Inseln vorbeigleitest – begleitet von sanfter Live-Musik. Beim Dessert fühlst du dich vielleicht überraschend zuhause auf dem Wasser.
Ja, ein dreigängiges Dinner mit norwegisch inspirierten Gerichten ist dabei.
Ja, an Bord wird während des Dinners Live-Musik gespielt.
Nein, Getränke können an Bord separat gekauft werden.
Ja, sowohl die Transportmittel als auch die öffentlichen Bereiche sind rollstuhlgerecht.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mit an Bord.
Ja, bitte gib Ernährungswünsche mindestens 24 Stunden vor Abfahrt oder direkt nach der Buchung an.
Du passierst grüne Inseln, den Leuchtturm Dyna Fyr, das Opernhaus und die Festung Akershus.
Dein Abend beinhaltet ein dreigängiges, nordisch inspiriertes Dinner an Bord unseres leisen Hybrid-Elektroboots, während du durch die ruhigen Gewässer des Oslofjords gleitest. Genieße den Panoramablick durch bodentiefe Fenster oder frische Luft auf dem Außendeck, während sanfte Live-Musik im Inneren spielt. Getränke sind während der Fahrt erhältlich, bevor du unter den Lichtern der Stadt zurück zum Hafen von Oslo fährst.
Ich hätte das Boot fast verpasst – im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Handy zeigte mir einen anderen Weg, und der Hafen von Oslo ist größer, als man denkt. Als ich das elegante Elektroboot endlich entdeckte, konnte ich nur halb lachen, halb mich bei der Crew am Steg entschuldigen. Die lächelten nur und winkten mir zu, als wäre das Alltag. Das Erste, was mir auffiel, war die Stille – kein Motorenlärm, nur gedämpfte Schritte und irgendwo das Klirren von Gläsern.
Unsere lokale Guide Sigrid zeigte auf den Leuchtturm Dyna Fyr, während wir an grünen Inseln im Oslofjord vorbeiglitten. Sie erzählte alte Geschichten von Seeleuten, die bei Nebel auf dieses Licht achteten – ich konnte es fast durch die großen Fenster sehen, die alles draußen so nah wirken ließen, als könnte man es berühren. Die Luft an Deck schmeckte salzig und frisch, drinnen roch es nach warmem Brot und Dill. So schnell so entspannt zu sein, hatte ich nicht erwartet – vielleicht lag es am gemächlichen Tempo oder daran, wie die Stadtlichter hinter uns verschwanden.
Das Dinner kam in drei Gängen – jeder mit einem nordischen Twist auf klassische norwegische Gerichte. Besonders die Vorspeise aus Wurzelgemüse bleibt mir im Kopf (ich versuchte, jeden Geschmack zu erfassen, gab aber nach dem zweiten Bissen auf). Am Barbereich spielte jemand sanfte Gitarrenmusik, nicht zu laut, genau richtig, um sich gut unterhalten zu können. Einmal versuchte ich, „rømmegrøt“ richtig auszusprechen; Sigrid lachte herzlich und versprach, niemandem von meinem holprigen Versuch zu erzählen.
Auf dem Rückweg Richtung Osloer Skyline – das Opernhaus leuchtete über dem Wasser – wurde mir klar, wie anders dieses Erlebnis war als ein normales Abendessen. Vielleicht liegt es daran, beim Essen zwischen Inseln zu schweben, oder daran, dass man mit Fremden stille Momente teilt, die sich beim Nachtisch plötzlich vertraut anfühlen. Warum genau, kann ich nicht sagen, aber es bleibt im Herzen.
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