Erkunde mit einem lokalen Guide Oslos versteckte Ecken, koste cremige Fischsuppe und geräucherte Forelle und erklimme steile Hügel mit tollen Aussichten. Probiere braune Käsewaffeln in gemütlichen Cafés und lausche dem Echo der Wasserfälle unter alten Brücken. Freu dich auf überraschende Geschmäcker, kleine Lacher mit Einheimischen und unvergessliche Momente.
Los ging’s direkt neben der Karl Johans Gate, unsere Schritte knirschten auf dem Kies, der vom Regen der letzten Woche übrig geblieben war. Unser Guide Erik winkte uns mit einer Thermoskanne zu (er hatte extra Kaffee für alle dabei, die eine Aufwärmung brauchten – damit hatte ich nicht gerechnet). Wir schlenderten an den üblichen Läden vorbei und bogen dann plötzlich in eine Seitenstraße ab, wo sich die Luft veränderte – weniger Parfüm, mehr Kiefernduft und ein rauchiger Hauch aus einem Bäckereischornstein. Immer wieder schaute ich zu den alten Holzhäusern hoch, die in Farben gestrichen waren, die fast zu fröhlich für eine nordische Stadt wirkten.
Der erste Halt war ein kleines Fischrestaurant, versteckt hinter einer Straßenbahnlinie. Erik erzählte, ihre cremige Fischsuppe hätte sogar Preise gewonnen, aber ehrlich gesagt war es der Dill, der mir zuerst in die Nase stieg. Ich versuchte „fiskesuppe“ nachzusprechen – er grinste und meinte, ich klänge fast schwedisch (ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht). Die Suppe war heiß und vollmundig, aber nicht schwer, dazu gab’s ein Brot mit Körnern, das meine Hände noch lange nach geröstetem Roggen duften ließ.
Danach schlenderten wir am Fluss entlang – Akerselva, glaube ich? Überall rauschten Wasserfälle lauter als erwartet, und unter den Brücken versteckten sich bunte Graffitis. Einige Einheimische nickten uns zu, eine Frau hatte ihren Hund in einem knallgelben Regenmantel, obwohl es längst nicht mehr regnete. Erik zeigte uns, wo früher Oslos alte Fabriken standen, heute sind dort Lofts und kleine Galerien. Die Hügel wurden für einen Moment steil (meine Beine spürten das), doch dann öffnete sich die Stadt unter uns auf eine fast stille, grüne Art – moosig, fast schon.
Zum Hauptgang ging’s in ein Lokal mit langen Holztischen und großen Fenstern. Alles schmeckte, als hätte jemand wirklich auf die Zutaten geachtet – geräucherte Forelle mit eingelegtem Gemüse dazu. Danach fuhren wir mit der Straßenbahn zurück ins Zentrum; alle waren etwas ruhiger, bis auf einen Spanier, der ständig nach braunem Käse fragte. Zum Nachtisch gab’s Waffeln mit dem berühmten brunost – süß und salzig zugleich, klebrig auf den Zähnen. Manchmal denke ich noch daran, wenn ich zuhause Waffeln sehe.
Die Tour ist etwa 3 km lang, größtenteils flach, aber mit einigen kurzen, steilen Abschnitten.
Ja, gib das bei der Buchung an, dann wird das Menü angepasst.
Ja, die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Teil des Erlebnisses.
Du probierst cremige Fischsuppe, geräucherte Forelle, gebratenen Käse und Waffeln mit braunem Käse oder Zimtschnecken.
Nein, wegen einiger steiler Hügel sollten Teilnehmer eine moderate Fitness mitbringen.
Treffpunkt ist in der Nähe der Karl Johans Gate im Zentrum von Oslo.
Im Winter oder bei glatten Bedingungen kann es aus Sicherheitsgründen kleine Änderungen geben.
Dein Tag beinhaltet alle Verkostungen – cremige Fischsuppe, Hauptgericht in einem Farm-to-Table-Restaurant sowie norwegische Waffeln oder Zimtschnecken – dazu Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen den Stopps und einen entspannten lokalen Guide, der dich durch Oslos versteckte Ecken führt, bevor du wieder in der Nähe des Startpunkts ankommst.


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