Auf einer privaten Bootstour für zwei gleitest du durch die ruhigeren Grachten Amsterdams, teilst Prosecco und holländische Snacks unter kuscheligen Decken. Freu dich auf Geschichten vom lokalen Guide, ein Kuss unter der Magere Brug und Momente, in denen nur Wasser und Lachen zu hören sind. Hier geht es weniger ums Sightseeing, sondern darum, Nähe zu spüren – zueinander und zu Amsterdam.
Kaum waren wir in dieses kleine Elektroboot in Amsterdam gestiegen, spürte ich, wie meine Schultern sich entspannten. Unser Guide – Jeroen, der diesen leuchtend blauen Schal trug – reichte uns gleich Prosecco, bevor wir überhaupt Platz genommen hatten. Er zwinkerte uns zu und murmelte was von „niederländischem Mut“, worüber wir beide viel zu laut lachten. Das Boot glitt so leise vom Steg, dass ich es fast verpasst hätte; man hörte nur das sanfte Plätschern des Wassers und irgendwo über uns das leise Klacken einer Fahrradkette.
Eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass mich die Geschichte der Grachten interessiert, doch Jeroen hatte diese Art, Dinge zu zeigen – wie die Magere Brug (die Schmale Brücke), unter der wir unbedingt küssen mussten, sonst gäbe es Unglück. Also taten wir es, etwas unbeholfen, mit unseren Gläsern in der Hand. Ein stiller Moment, als wir unter sieben Brücken hintereinander hindurch glitten; die Lichter der Stadt spiegelten sich sanft im Wasser und ich dachte nur: „Ist das wirklich echt?“ Der Käse war cremig und würzig – besser als gedacht – und die Karamellwaffeln, Stroopwafels, dufteten trotz der Kälte nach warmem Sirup. Die Decken waren um uns geschlungen und ehrlich gesagt wollte ich keinen Zentimeter bewegen.
Wir fuhren an Hausbooten vorbei, auf deren Dächern Pflanzen standen, und erhaschten durch ein Fenster den Blick auf jemanden, der im Lampenschein las. Jeroen erzählte von alten Kaufmannsfamilien an der Herengracht, zeigte aber auch das kleinste Haus Amsterdams – gerade mal 180 Zentimeter breit – und scherzte, dass er da nie reinpassen würde. Manchmal ließ er uns einfach schweigend sitzen, während leiser Jazz aus einem versteckten Lautsprecher an seinen Füßen spielte. So ein Abend, den man nicht plant, über den man aber Monate später noch spricht, weißt du?
Ja, die Tour ist privat, nur für dich und deine Begleitung (maximal 2 Personen).
Jeder bekommt ein Glas Prosecco sowie holländischen Käse, Karamellwaffeln, Schokolade, Nüsse und Cracker.
Ja, es gibt beheizte Sitze und warme Decken für kältere Tage oder Abende.
Du kannst bei der Buchung zwischen 45 oder 90 Minuten wählen.
Du fährst an der Herengracht, der Magere Brug, dem Singel, dem De Bijenkorf Gebiet, Hausbooten und mehr vorbei.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer – Treffpunkt ist am Steg im Zentrum von Amsterdam.
Ja, Babys und Kleinkinder sind willkommen, wenn sie im Kinderwagen mitfahren.
Ja, an Bord läuft eine sorgfältig ausgewählte, leise Musik zur Stimmung.
Dein Erlebnis umfasst ein privates Elektroboot nur für zwei mit beheizten Sitzen bei Bedarf; jeweils ein Glas Prosecco; holländischen Käse; karamellige Stroopwafels; kleine Schokoladen; edle Nüsse; italienische Cracker; kuschelige Decken; einen lokalen Guide, der Geschichten erzählt, während ihr an ikonischen Orten wie der Herengracht und der Magere Brug vorbeigleitet – am Ende wirst du genau dort wieder abgesetzt, wo alles begann, bereit für den nächsten schönen Moment.


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