Segle entlang Maltas zerklüfteter Küste mit einem lokalen Skipper, halte zum Schwimmen oder Schnorcheln in ruhigen Buchten wie Fra Ben oder St. Paul’s Islands und probiere vielleicht selbst das Steuern. Snacks solltest du mitbringen – geplant ist nur pure Entspannung unter offenem Himmel.
Ich hätte nicht gedacht, dass das Meer rund um Malta so blau ist – beim ersten Blick über die Reling musste ich kurz innehalten. Unser Skipper Alex erwartete uns kurz vor 9 Uhr morgens im Hafen (ich war ehrlich gesagt noch halb im Tiefschlaf) und ließ uns entscheiden, ob wir nach Norden zu den St. Paul’s Islands oder nach Süden zur Hoffriet Bay segeln wollten. Er meinte, wir könnten die Richtung auch spontan während der Fahrt wählen – das fühlte sich überraschend entspannt an, ganz anders als bei den meisten Touren, die ich kenne. Der Wind war leicht, aber konstant, und die salzige Meeresluft machte mich einfach nur glücklich, tief durchzuatmen.
Alex zeigte uns, wie man das Steuer übernimmt – er nannte es „das Ruder“, aber ihr wisst, was ich meine. Mein Partner hat kurz gesteuert, ich habe vor allem die Küste beobachtet und versucht, mein Handy nicht ins Wasser fallen zu lassen. Wir waren nur zu viert an Bord, was die Tour viel persönlicher machte als große Gruppen. Als wir an der Balluta Bay vorbeifuhren, roch man sogar vom Wasser aus den Kaffee der Cafés am Ufer. Alex zeigte uns alte Steintürme entlang der Küste – die stammen noch aus Zeiten, als Malta Piraten im Auge behalten musste (er lachte und meinte, heute sind es nur noch Touristen).
Wir ankerten bei Fra Ben Bay zum Schwimmen. Das Wasser war anfangs kalt, aber so klar, dass man kleine silberne Fische um die Zehen flitzen sah. Schnorchelausrüstung war an Bord – nichts Luxuriöses, aber perfekt, um unter Felsen zu schauen. Jemand versuchte sich am Paddleboard und fiel sofort ins Wasser (wer’s war, bleibt geheim). Danach wurde es still, nur die Sonne auf dem Rücken und das sanfte Schaukeln des Bootes – da vergisst man glatt die Zeit. Mittagessen war nicht inklusive, also hatten wir Gebäck von einer Bäckerei in der Nähe unseres Hotels dabei – vielleicht nicht das typische Bootessen, aber nach dem Schwimmen genau richtig.
Ich denke immer noch gern an dieses Gefühl zurück: langsam treiben, von der Sonne gewärmt und salzig, ohne Eile und ohne Gedanken ans Ufer. Alex ließ uns länger bleiben, weil keine weitere Buchung direkt danach anstand – er schien es zu genießen, über Maltas Geschichte zu plaudern und zu erzählen, wo er am liebsten schwimmt, wenn er frei hat. Wenn du eine halbtägige Segeltour auf Malta suchst, die entspannt und nicht überlaufen ist, dann ist das hier genau richtig.
Die Halbtages-Tour dauert 4 Stunden, morgens oder abends.
Je nach Wetter und Zeit kannst du zwischen St. Paul’s Islands, Fra Ben Bay, Hoffriet Bay oder Balluta Bay wählen.
Nein, Essen ist nicht inklusive; eigene Snacks und Getränke kannst du mitbringen.
Ja, Schnorchelausrüstung gehört zur Tour dazu.
Ja, Paddleboards stehen den Gästen an Bord zur Verfügung.
Nein, der Treffpunkt ist direkt am Hafen, kein Hoteltransfer inklusive.
Ja, für alle Gäste gibt es Schwimmwesten an Bord.
Eine Hafenrundfahrt lässt sich bei der Abendtour dazubuchen.
Deine Halbtages-Tour beinhaltet Wasserflaschen an Bord sowie Schnorchel- und Paddleboard-Ausrüstung, falls du Lust auf Abenteuer hast – bring einfach deine eigenen Snacks und Getränke mit für ein entspanntes paar Stunden auf See mit deinem lokalen Skipper, bevor es zurück an Land geht.


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