Erkunde Maltas Küste mit einer lokalen Crew, halte zum Schwimmen und Schnorcheln (Ausrüstung verfügbar) in der Blauen Lagune auf Comino, dann weiter zur Kristalllagune und Paradise Bay Beach zum Baden und Sonnen. Freu dich auf lockere Stimmung, schattige Plätze und viel Zeit, die mediterranen Farben aufzusaugen – plus das kleine Abenteuer, wenn du das erste Mal vom Boot springst.
Kaum sitze ich auf dem Boot, reicht mir jemand schon ein kaltes Getränk – so läuft das hier bei der Crew. Kapitän Alex ruft etwas auf Maltesisch zu seinem Cousin rüber, während wir langsam vom Bugibba-Steg ablegen und das Meer sich vor uns öffnet. Diese Mischung aus Sonnencreme und salziger Luft trifft dich sofort. Ich suche mir einen schattigen Platz, doch bald wandere ich herum, weil alle lachen und die Plätze tauschen, um bessere Ausblicke zu ergattern. Das Wasser ist so klar, dass es fast unwirklich wirkt. Meine Freundin probiert die Rutsche direkt ins Meer – kommt lachend und spritzend wieder hoch, die Haare wild im Wind.
Wir fahren an den St. Paul’s Islands vorbei, und unser Guide zeigt auf die Stelle, an der St. Paul vor langer Zeit Schiffbruch erlitt. Ich stelle mir vor, wie das damals ohne Motor, Liegestühle oder kalte Drinks gewesen sein muss. Dann entdecken wir den Elephant Head Rock, der tatsächlich wie ein Elefant aussieht, wenn man genau hinschaut. Alle zücken die Kameras, und jemand scherzt, dass man jetzt überall Tierformen sieht. Der echte Höhepunkt sind die Höhlen, die in Cominos Klippen hineingefräst sind – drinnen riecht es feucht und erdig, und wenn man ruft, hallt die Stimme zurück. Ein bisschen unheimlich, aber auch richtig spannend.
Der Hauptmoment ist definitiv der Sprung in die Blaue Lagune – türkisfarbenes Wasser, das wärmer ist, als ich dachte (nicht heiß, sondern angenehm). Schnorchel-Ausrüstung kann man an Bord leihen, aber ich genieße es einfach, mit der Sonne im Gesicht im Wasser zu treiben. Später ankern wir in der Kristalllagune, die ruhiger und irgendwie geheimer wirkt – weniger Boote, mehr Platz zum Schwimmen ohne Ellenbogenkontakt. Ein paar Kinder sausen nochmal die Rutsche runter; ihr Vater tut so, als wolle er nicht, gibt dann aber doch nach.
Letzte Station ist der Paradise Bay Beach – felsige Klippen auf der einen Seite, Sand unter den Füßen, und Gozo schimmert in der Ferne leicht verschwommen. Jemand teilt seine übrig gebliebenen Pommes mit uns, und wir sitzen einfach da, lassen unsere Handtücher trocknen, bevor es zurück nach Bugibba geht. Die Rückfahrt ist ruhiger; alle sind müde auf die schöne Art, die man nach einem ganzen Nachmittag im Wasser hat. Manchmal denke ich noch an das Echo in der Höhle.
Die Tour dauert etwa 5 bis 5,5 Stunden, je nach Sonnenuntergang.
Der Ausflug startet am Bugibba-Steg in Malta.
Ja, es gibt Badepausen in der Blauen Lagune, Kristalllagune und Paradise Bay.
Schnorchelausrüstung kann gegen eine kleine Gebühr ausgeliehen werden.
Es sind keine Mahlzeiten inklusive; Snacks bitte selbst mitbringen.
Das Boot bleibt verankert; wer an Land will, muss vom Boot aus schwimmen.
Ja, auf dem familiär geführten Boot gibt es sowohl schattige als auch sonnige Bereiche.
Ja, an Bord gibt es Toiletten und Umkleidemöglichkeiten.
Dein Tag umfasst alle Gebühren und Steuern, die Nutzung von Toiletten und Umkleiden an Bord, viele schattige und sonnige Plätze auf dem geräumigen Familienboot ab Bugibba-Steg – plus optional die Möglichkeit, Schnorchelausrüstung für die Badepausen in Blauer Lagune oder Kristalllagune zu mieten, bevor es abends zurückgeht.


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