Erlebe Vallettas beste Streetfood-Klassiker – von heißen Pastizzi bis süßen Imqaret – bei einem Spaziergang mit einem lokalen Guide, der zu jedem Bissen eine Geschichte erzählt. Lachen über Kinnie oder Cisk, Hände voller Krümel und ein Gefühl, maltesisches Leben hautnah zu erleben.
Valletta erlebt man erst richtig, wenn man den Duft der sonnenverwöhnten Gassen folgt und am Ende mit knusprigen Pastizzi-Krümeln auf dem Hemd dasteht. Unser Guide wartete schon bei den Upper Barrakka Gardens – ihr Lächeln fühlte sich an, als würden wir uns schon ewig kennen. Erster Halt: frisch gebackene Pastizzi, noch warm aus dem Ofen. Die Blätterteighülle knackte beim Reinbeißen, und ich konnte mich kaum entscheiden, ob mir die Ricotta- oder die Curry-Erbsen-Füllung besser schmeckte. Die Stadt erwachte langsam, Glockenklänge hallten irgendwo hinter uns.
Beim Schlendern durch Valletta’s verwinkelte Gassen zeigte uns unsere Begleiterin Marisa immer wieder kleine Details – wie die Balkone, die alle ein bisschen herausragen, als wollten sie die Gespräche unten belauschen. In der St.-Johannes-Kathedrale erzählte sie von maltesischen Pastatraditionen, bevor wir in einer versteckten Ecke Imqarrun probierten. Der Geschmack war vertraut und doch anders – die Tomatensauce schien hier durch die Meeresluft oder vielleicht meine Fantasie einen besonderen Kick zu haben. Wir lachten, als ich versuchte, Kinnie auf Maltesisch zu bestellen; Marisa grinste und meinte, ich klinge „fast wie ein Einheimischer“.
Später tauchten wir Galletti-Cracker in Bigilla – einen überraschend würzigen Bohnen-Dip mit Knoblauch. So etwas vermutet man nicht als Lieblingsgericht, aber jetzt zu Hause denke ich ständig daran. Jemand bestellte ein Cisk-Bier, ich blieb bei Kinnie (eine Mischung aus Cola und Orangenschale). Während wir Imqaret teilten – diese klebrigen Dattelgebäcke sind gefährlich lecker, süß ohne zu überladen und mit einer würzigen Note, die lange nachklingt – ragte der Großmeisterpalast in der Nähe auf.
Mir gefiel, dass alles ganz entspannt und ungezwungen war – nur wir, die Gassen, Essen und Geschichten. Am Ende wusste ich nicht, ob ich das Essen oder das Gefühl, Valletta ein Stück näher gekommen zu sein, mehr mochte. Vielleicht beides? Wer also echten Geschmack sucht (und keine Angst vor Pastizzi-Krümeln hat), für den ist das genau der richtige Weg.
Die Tour umfasst Pastizzi, maltesische Pasta (Imqarrun oder Ravjul), Bigilla mit Galletti-Crackern und Imqaret Dattelgebäck.
Ja, es gibt mehrere vegetarische Optionen wie Ricotta-Pastizzi, Bigilla und einige Pastagerichte – am besten vorab nachfragen.
Während der Tour besucht ihr mindestens vier verschiedene Orte in Valletta.
Ja, Wasser ist inklusive, dazu kannst du zwischen Cisk Bier oder Kinnie Softdrink wählen (Alkohol nur ab 18).
Nein, Eintrittskarten sind nicht enthalten; ihr kommt an Highlights wie der Kathedrale vorbei, konzentriert euch aber auf die Food Stops.
Nein, der Treffpunkt ist zentral in Valletta, ein Abholservice vom Hotel wird nicht angeboten.
Ja, die Route ist kinderwagenfreundlich und auch Servicehunde sind willkommen.
Standardmäßig auf Englisch, andere Sprachen sind auf Anfrage möglich.
Dein Nachmittag startet mit einem englischsprachigen Guide, der dich zu mindestens vier Verkostungsstationen in Valletta führt – inklusive Wasser und Wahl zwischen Cisk Bier oder Kinnie. Am Ende hast du genug gegessen, ohne dich gehetzt zu fühlen.


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